Knapper Sieg mit Mini-Kader nach der Herbstpause für den Werner SC

Volleyball: Landesliga

Die Volleyballer des Werner SC machten es in ihrer Partie mit einem Mini-Kader gegen den SVE Bochum-Grumme II spannend. Sie siegten erst im Tie-Break mit 3:2.

von Juri Kollhoff

Werne

, 10.11.2019, 21:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Knapper Sieg mit Mini-Kader nach der Herbstpause für den Werner SC

Trainer Bronek Bakiewicz sah „eine Achterbahnfahrt“ seiner Mannschaft. © Helga Felgenträger (A)


Die Landesliga-Volleyballer des Werner SC konnten mit einem Mini-Kader von sieben Spielern gegen den SVE Bochum-Grumme II mit einem 3:2-Erfolg aus der Herbstpause zurückmelden. Die Ausfälle von Peter Pourie, Sven Linker und Christian Hoppe kamen wie erwartet. Dass auch noch Diagonalangreifer Bernhard Kruse kurzfristig verletzungsbedingt ausfiel, war schwierig zu kompensieren für die Mannschaft von Bronek Bakiewicz.

Herren Landesliga
Werner SC - SVE Bochum-Grumme II 3:2 (25:23, 23:25, 25:20, 18:25, 15:9)

Der Start in die Begegnung lief überhaupt nicht nach Plan für das Werner Team. Erst als der WSC 1:10 zurücklag, fand die Mannschaft von bronek Bakiewicz richtig ins Spiel. Dann entwickelte sich ein spannender Satz mit starker Aufholjagd. Dennoch wechselten sich gute Aktionen zu oft mit vermeidbaren Eigenfehlern ab. Immerhin reichten die guten Aktionen aus, um den Satz noch zu drehen.

Im zweiten Durchgang konnte Werne den Rückenwind der Aufholjagd nicht nutzen und beide Teams waren gleichauf. Es gab einige Führungswechsel, diesmal war aber Bochum am Ende des Satzes vorn. Auch in den Durchgängen drei und vier wechselten sich die Teams ab, sodass es in den Tie-Break gehen musste. Jetzt konnte der WSC seine Vorteile im Angriff zum ersten Mal konsequent ausspielen und so konnte Hauke Franek mit einem sehenswerten Sprungaufschlag zum 15:9 das Spiel für die Werner entscheiden.

„Das Spiel war wie eine Achterbahnfahrt. Wenn wir konsequenter spielen oder mehr Wechselmöglichkeiten haben, gewinnen wir 3:0“, sagte Bakiewicz. „Tristan Mai hat als Ersatz für Bernhard Kruse über diagonal ein sehr gutes Spiel gemacht und Philipp Zurwieden war als Punktegarant extrem wichtig.“

Kapitän Zurwieden bemängelte vor allem die fehlende Kommunikation auf dem Feld: „Wir müssen mehr reden, damit jeder weiß, was auf der anderen Seite passiert und in der Verteidigung besser bewegen.“

Mit dem Sieg verbessert sich der WSC auf den vierten Platz. Wenn Werne nächste Woche gegen den Dritten PSV Bochum gewinnt, kann er mindestens einen weiteren Platz gutmachen.

Werner SC: Stephan Hoppe, Philipp Zurwieden, Robert Zurwieden, Marcel Berges, Hauke Franek, Philipp Jankowski, Tristan Mai

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