Licht und Schatten beim Werner SC und SV Herbern

Vor dem Ende der Winterpause

Zwischen fünfeinhalb und sechs Wochen haben sich die Fußballer des Werner SC und des SV Herbern auf die Fortsetzung der Rückrunde vorbereitet. Doch welche Schwerpunkte haben sie gesetzt? Und wie zufrieden sind die Trainer mit der Trainingsarbeit der vergangenen Wochen?

WERNE/HERBERN

, 16.02.2016, 06:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach fünfeinhalb bis sechs Wochen Vorbereitung wird es Zeit für Wernes Trainer Kurtulus Öztürk. Für den Fußball-Bezirksligisten WSC und den Landesligisten SV Herbern beginnt am kommenden Wochenende die zweite Saisonhälfte.

Nach fünfeinhalb bis sechs Wochen Vorbereitung wird es Zeit für Wernes Trainer Kurtulus Öztürk. Für den Fußball-Bezirksligisten WSC und den Landesligisten SV Herbern beginnt am kommenden Wochenende die zweite Saisonhälfte.

WSC-Trainer Kurtulus Öztürk ist nach sechs Wochen Vorbereitung zufrieden. Der Fokus lag beim Bezirksligisten vornehmlich auf dem Training mit dem Ball. "Wir haben viel individuell gearbeitet", sagte Öztürk. Eine wirkliche Wahl hatte er auch nicht. Immer wieder musste er auf verletzte, angeschlagene oder beruflich verhinderte Spieler verzichten.

Joel Simon hat beispielsweise das Gros der Vorbereitung verpasst. Marvin Stöver hat am Sonntag bei der SG Bockum-Hövel sein erstes Testspiel bestritten. Auch WSC-Kapitän Chris Thannheiser ist erst seit rund zwei Wochen wieder im Training. "Wir haben im Bereich des Möglichen gute Ergebnisse erzielt. Aber auch noch Luft nach oben", so Öztürk. Dem WSC-Coach ist wichtig, dass die Neuzugänge - Dominik Hennes und Torwart Tim Zurstraßen - gut in die Mannschaft integriert wurden, und dass nahezu alle Personalgespräche bereits geführt worden sind. "Die Jungs haben wirklich gut gearbeitet, das stimmt mich positiv", so Öztürk.

Fußball-Landesligist SV Herbern wollte ursprünglich am Dienstagabend sein letztes Testspiel absolvieren, um sich auf die Fortsetzung der Rückrunde einzustimmen. Die Partie wurde jedoch abgesagt. A-Ligist SC Capelle, der eigentlich Gegner sein sollte, konnte wegen akuter Personalnot nicht spielen. "Zum zweiten Mal in der Vorbereitung hat uns ein Gegner abgesagt, weil er keine Mannschaft zusammenkriegt. Das ist bitter", sagte Herberns Trainer Christian Bentrup.

Das Verletzungspech ist dem SV Herbern auch im Winter treu geblieben. Neben Sebastian Schütte (Knie) und Mondrian Runde (Sprunggelenk) droht kurz vor dem ersten Pflichtspiel auch Philipp Dubicki (Wade) verletzt auszufallen. Zudem, so Bentrup, sei die Vorbereitung von der aktuellen Situation geprägt gewesen. Das Verletzungspech, die Abschlussschwäche und die Trennung vom Trainergespann im Sommer. All das sei in die Trainingsarbeit eingeflossen. "Es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen", so Bentrup.

Die vielen Ausfälle machen es ihm und seinem Co-Trainer Ludger Staar schwer, das Team so einzustellen, wie sie es sich vorgenommen hatten. "Wir müssen defensiv kompakter stehen und offensive Alternativen entwickeln", so Bentrup. Wie diese Alternativen aussehen könnten, ist derzeit jedoch noch unklar. "Die Situation ist, wie sie ist. Wir müssen sie annehmen und das Beste daraus machen", sagte Bentrup.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt