LippeBaskets müssen für Auftakt zum Schlusslicht

Basketball: Oberliga

Beim Schlusslicht der Basketball-Oberliga starten die LippeBaskets am Freitagabend in die zweite Saisonhälfte. Auch wenn der Blick in die Tabelle Bände spricht und schon im Vorfeld für klare Verhältnisse sorgt, sind die Werner Korbjäger gewarnt. Das Hinspiel gegen die dritte Mannschaft der VfL AstroStars im September gewann das Team von Christoph Henke nur knapp mit 74:68.

WERNE/BOCHUM

, 07.01.2016, 17:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Timo Tübel (r.) weilt wie Justus Altmeyer im Urlaub. Beide fehlen in Bochum.

Timo Tübel (r.) weilt wie Justus Altmeyer im Urlaub. Beide fehlen in Bochum.

Oberliga VfL AstroStars Bochum - LippeBaskets Werne Freitag, 20 Uhr (Rundsporthalle, Stadionring, 44791 Bochum) 

Nur zwei Siege hat der Aufsteiger aus Bochum aus den bisher absolvierten zwölf Partien einfahren können. Aber: acht dieser Niederlagen fielen mit maximal zehn Punkten Differenz knapp aus. Entsprechend geht Coach Adam Mutz mit seinen Schützlingen in die ausstehenden zehn Saisonspiele. "Bis auf ganz wenige Ausnahmen waren wir nie chancenlos", sagt Mutz.

Werne sei nicht der Maßstab, an dem sich seine Mannschaft messen lassen müsse. "Die für uns wichtigen Spiele sind andere", so Mutz. "Die LippeBaskets haben bis jetzt ordentlich abgeliefert. Ganz souverän, was die bisher gemacht haben", sagt der AstroStars-Coach. "Das Spiel gegen Werne ist für uns kein Friss-oder-Stirb-Spiel", sagt Mutz. Auch die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel im neuen Jahr ist aus Sicht der Bochumer alles andere als optimal verlaufen.

In den Ferien konnten die AstroStars nicht trainieren, weil die Hallen in Bochum geschlossen waren. Eine Trainingseinheit und ein improvisiertes Testspiel - das war die Vorbereitung der Bochumer. Die LippeBaskets hingegen haben bereits kurz nach den Weihnachtstagen das Training wieder aufgenommen. Zum Abschluss der "Winter-Vorbereitung" testete Christoph Henkes Mannschaft am Dienstagabend gegen die Reserve der WWU Baskets Münster.

Der Zweitregionalligist, der von Wernes Ex-Coach Toni Bevanda trainiert wird, setzte sich mit 80:59 gegen die LippeBaskets durch. "Wir haben viel rotiert, viel ausprobiert. Es war ein guter Abschluss der Vorbereitung", sagte Henke nach dem Testlauf seines Teams. Dass die Partie verloren ging, sei nur eine Randnotiz. Wichtiger sei gewesen, dass seine Mannschaft vor dem ersten Pflichtspiel ihren Rhythmus wiederfinden konnte.

Klare Rollenverteilung

Auch wenn die Rollen vor dem Spiel klar verteilt sind, Henke weiß, dass sich seine Mannschaft im Hinspiel vor heimischer Kulisse ganz schön strecken musste, um den 74:68-Erfolg einfahren zu können. "Mit dem Sieg bin ich zufrieden, mit der gezeigten Leistung nicht", sagte Henke im September nach dem Spiel.

"Bochum ist eine Mannschaft mit schnellen Füßen", sagt Henke vor dem Rückspiel. Letztlich sollte der Aufsteiger, der die Klasse halten will, wie Coach Adam Mutz sagt, jedoch kein Stolperstein für die LippeBaskets werden. Bei den Werner Kobjägern drückt vor dem Spiel in Bochum jedoch ein wenig der Personalschuh. Justus Altmeyer und Timo Tübel (beide Urlaub) werden fehlen. Ob Jan König, der im letzten Training umgeknickt ist, spielen kann, soll hingegen kurzfristig entschieden werden.

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