LippeBaskets wollen in den Rhythmus finden

Basketball: 2. Regionalliga

Nach dem 64:54-Heimerfolg gegen die Paderborn Baskets II wollen die Basketballer der LippeBaskets nun auch auswärts in der 2. Regionalliga punkten. Heute laufen die Werner bei den RE Baskets Schwelm auf.

WERNE

, 22.09.2017, 15:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Niklas Keilinghaus (r.) und die LippeBaskets erwarten am Freitag einen stärkeren Gegner als beim Auftakterfolg gegen die Paderborn Baskets II.

Niklas Keilinghaus (r.) und die LippeBaskets erwarten am Freitag einen stärkeren Gegner als beim Auftakterfolg gegen die Paderborn Baskets II.

Basketball, 2. Regionalliga Freitag (22. September), 20.30 Uhr, Präsidentenstraße 1, 58332 Schwelm

LippeBaskets-Trainer Christoph Henke möchte mit seinem Team „endlich auswärts den Rhythmus finden“. In der vergangenen Spielzeit konnten die Werner Basketballer nur in Münster gewinnen. „Auswärts müssen wir viel geduldiger auftreten. Die Körbe sind anders, zudem haben wir nicht so viele Fans im Rücken“, erklärt Henke.

Doch das wird keine einfache Aufgabe, denn auch Schwelm hat am ersten Spieltag gewinnen können und bei den VfL AstroStars Bochum II mit einem 70:61-Erfolg zwei Punkte eingefahren. Zudem profitieren die RE Baskets von einer Kooperation mit den EN Baskets Schwelm, die in der Pro B (dritthöchste Spielklasse) auflaufen. „Dadurch können viele Spieler Erfahrungen in der Pro B sammeln und diese dann in der 2. Regionalliga ausspielen“, so Henke. Daher auch der ungewöhnliche Freitagstermin für die Begegnung. „Die Spieler können dann am Samstag in der höheren Liga spielen“, erklärt der Trainer der LippeBaskets.

Drei Akteure des Gegners hebt der Coach besonders vor: Forward Benjamin Rust, Forward Giovanni Palopoli und Center Kristofer Speier. „Diese drei Veteranen bilden das Gerüst des Teams, von dem die jüngeren Spieler profitieren können. Schwelm hat eine sehr gut zusammengestellte Mannschaft“, sagt Henke. Daher schätzt er die Schwelmer auch stärker ein, als die Paderborn Baskets, bei denen laut dem Übungsleiter die Routine fehlte. Und Henke weiß: „Im Vorjahr wurde Schwelm bereits Vierter und ist nun noch besser aufgestellt.“ Doch sein Team wolle sich vor dem Gegner nicht verstecken. Im Vorjahr haben die Werner das Rückspiel deutlich gewonnen, im Hinspiel verloren die LippeBaskets erst nach zwei Overtimes („Verlängerung“).

Nun sollen auch Punkte her. Dafür reisen die Werner mit zwölf Spielern an. Wieder mit dabei sind Yannick Brüggemann nach auskurierter Grippe sowie Niko Tilkiaridis, der zuletzt in der Zweiten (Landesliga) einige Spielminuten sammelte. „Das war wichtig für ihn, um Selbstvertrauen zu bekommen. Er hat gut trainiert und ist daher nun wieder bei uns dabei“, so Christoph Henke.

Allerdings stehen dem Trainer auch zwei Akteure nicht zur Verfügung. Kai Küper wird aufgrund einer Schwellung aus dem Spiel gegen Paderborn nicht auflaufen könen. Ebenso Louis Barkowski, der im Trainer der Zweiten umgeknickt ist. „Er könnte zwar eventuell spielen, aber wir wollen kein Risiko eingehen“, erklärt Coach Henke.

Setzen kann er dafür aber auf seinen Kapitän Frederic Meinert, der von Christoph Henke nach der Partie gegen Paderborn zum Spieler des Spiels gewählt wurde. „Er hat einige wichtige Dreier in einer schwierigen Phase geworfen. Freddy ist als unser Kapitän jemand, der ein Spiel entscheiden kann“, sagt Henke. Gegen Paderborn erzielte Meinert insgesamt 18 Punkte.

Zwei Dinge ärgerten den Trainer bei der Auftaktpartie in der Vorwoche: die vielen Ballverluste und die geringe Punkteausbeute. „Wir müssen wesentlich besser auf den Ball aufpassen. 22 Ballverluste hatten wir in der gesamten vergangenen Saison nur einmal gegen Wulfen. Da waren wir zu nervös“, so Henke. Daraus resultiere auch die geringe Punktezahl (64). Christoph Henke ist sich sicher: „Wir haben deutlich mehr Potenzial als für 64 Punkte.“

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