Macht Steven Farchmin wegen Corona kein Spiel für Eintracht Werne?

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Nach einem Kreuzbandriss sollte Steven Farchmin in der Rückrunde die ersten Minuten für Eintracht Werne sammeln. Das Coronavirus könnte dafür sorgen, dass er kein Spiel für die Evenkämper macht.

Werne

, 05.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Spielzeit 2019/2020 war nicht die Saison von Steven Farchmin - das steht bereits jetzt fest. Erst im Sommer war er vom Landesliga-Absteiger SG Bockum-Hövel zu den Evenkämpern gewechselt. Doch bei einem seiner letzten Spiele für seinen Ex-Verein zog er sich einen Kreuzbandriss zu.

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Jetzt, in der Rückrunde, sollte eigentlich sein Comeback bevorstehen. Die ersten leichten Trainingseinheiten hatte er bereits mitgemacht und sich auch schon ein paar Spielminuten erhofft. Doch das Coronavirus und die damit verbundene Unterbrechung der Saison machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Das ist natürlich ganz bitter“, erklärt der 31-Jährige. „Ich hätte gerne einige Minuten noch gemacht in der Rückrunde.“ Ob das in dieser Saison noch etwas wird, steht derzeit noch in den Sternen.

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„Ich kann mir das nicht vorstellen, dass wir in dieser Spielzeit nochmal antreten“, so Farchmin. „Man kann das alles doch noch gar nicht abschätzen. Und ich kann mir auch vorstellen, dass dieses Virus uns noch länger beschäftigen wird als wir gerade denken.“

Aber auch wenn das so kommen sollte, könnte Steven Farchmin dann ja in der kommenden Saison bei der Eintracht voll durchstarten. Oder? „Natürlich wäre das nicht schlecht“, sagt der Stürmer. „Aber ich kann noch nicht sagen, ob ich in der kommenden Saison auch noch in Werne bleibe.“

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Ein Umzug könnte seine fußballerische Laufbahn dahingehend beeinflussen. „Ich brauche jetzt 40 Minuten nach Werne. Das ist schon ein großer Aufwand - und es ist nur eine Strecke“, erklärt er. „Der Weg ist dann schon sehr weit für das Training immer.“

Dabei hatte er sich eigentlich durchaus auch trotz seiner Verletzung wohl gefühlt in Werne. „Die Jungs sind gut und haben auch Spaß gemacht im Training - wenn auch ein bisschen mehr, als ich es aus meinen bisherigen Vereinen gewohnt war“, erzählt Steven Farchmin. „Ich wurde auf jeden Fall auch trotz meiner Verletzung gut aufgenommen.“

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Der Mannschaft würde er auch durchaus zutrauen, bei einem Saisonabbruch in möglichen Playoff-Spielen den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. „Wir sind eine gut zusammengewürfelte Mannschaft, die wirklich gut aufgestellt ist“, erklärt Steven Farchmin. „Die Konkurrenz ist stark und Heessen ist vielleicht auch noch einen Tick besser als wir. Aber wir haben schon bewiesen, dass wir sie durchaus ärgern können.“

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