Marie Ligges gewinnt mit Dembelé das M-Springen an Tag fünf

Lenklarer Reitertage

Herberns Springreiterin Marie Ligges gewinnt auf Dembelé das M-Springen am Montagnachmittag. Es war nicht ihr einziger starker Auftritt im Parcours am fünften Tag der Lenklarer Reitertage.

Werne

, 16.04.2019, 10:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern erreichte mit Dembelé Platz zwei in der L-Springpferdeprüfung.

Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern erreichte mit Dembelé Platz zwei in der L-Springpferdeprüfung. © Marcel Schürmann

Im dritten Durchgang des L-Springens blieben Marie Ligges vom RV von Nagel Herbern und ihr fünfjähriger Hengst Dembelé am Montag fehlerfrei und legten eine Topzeit bei den Lenklarer Reitertagen in Werne hin. Das honorierten die Richter mit dem zweiten Platz in der ersten Abteilung und einer Wertnote von 8,4. „Ich bin sehr zufrieden. Dembelé hat sich super gezeigt“, sagte die Zweitplatzierte nach der Siegerehrung.

Zweimal fehlerfrei - ein Durchgang mit Abwürfen

Zuvor ging Ligges die Prüfung schon mit Dahra und Ciambella. Während sie mit Ciambella im zweiten Durchgang „auf Null“ blieb, schlichen sich bei Dahra ein paar Fehler ein - drei Abwürfe leistete sie sich. Kein Problem für Ligges: „Die beiden sind ja noch sehr jung und haben von daher noch jede Menge zu lernen.“

Verlassen konnte sie sich aber auf Dembelé, mit dem Ligges im Anschluss auch noch in die Ein-Stern-M-Springpferdeprüfung ging. Hier räumte Ligges mal eben den ersten Platz ab, holte mit Dembelé eine Wertnote von 8,6.

Und auch Dahra konnte sich im M-Springen steigern. Mit ihr blieb Ligges in der schwierigeren Prüfung ebenfalls fehlerfrei und setzte sich zusätzlich zum ersten Rang mit einer Wertnote von 8,3 noch auf Platz vier.

Am Mittwoch Geburtstag

Beendet ist das Turnier für Marie Ligges selbstverständlich noch nicht. Am Mittwoch, dem Amazonentag, ist für Ligges gleichzeitig ein Jubiläum: Dann wird die Reiterin 20 Jahre alt. Einen Wunsch hat sie indes bereits geäußert: „Ein Traum wäre, wenn meine Pferde möglichst gut springen, auf Null bleiben oder sogar vorne mit platziert werden. Das wäre echt schön.“

Darüber hinaus geht Ligges am kommenden Wochenende noch diverse S-Springen. Ob sie am Ostermontag auch beim Großen Preis teilnehmen wird, ließ sie zunächst noch offen. „Ich weiß es noch nicht“, sagte sie am Montag. „Es entscheidet sich noch, wie der weitere Verlauf ist und auch was die größeren Springen angeht.“

„Es war Zeit zu gewinnen“

Geschlagen geben musste sich Marie Ligges im L-Springen nur dem Sieger vom ZRFV Lienen, Toni Haßmann. „Es war jetzt an der Zeit, zu gewinnen“, sagte Haßmann mit einem Grinsen. Der Ibbenbürener, der die erste wie die zweite Abteilung gewann, ist ein guter Freund der Familie Gripshöver. Für ihn ist die Teilnahme an den Lenklarer Reitertagen daher selbstverständlich: „In Werne macht es immer viel Spaß. Ich bin hier schon oft erfolgreich gewesen. Auch deshalb komme ich jedes Jahr gerne wieder hierher.

Der Japaner Tadahiro Hayashi sprang mit Zidan auf Rang zwei in der zweiten Abteilung des L-Springens

Der Japaner Tadahiro Hayashi sprang mit Zidan auf Rang zwei in der zweiten Abteilung des L-Springens © Marcel Schürmann

Internationales Flair

Am fünften Turniertag wurde es auch das erste Mal so richtig international bei den Lenklarer Reitertagen. „Heute haben wir im L-Springen viele internationale Starter dabei“, sagte Lutz Gripshöver vom Turnierausrichter. In Marc Voskes (Niederlande), Atsushi Sakata und Tadahiro Hayashi (beide Japan), Manuela Schweizer (Schweiz), Valentin Valkov (Bulgarien), Anniina Lintula (Finnland) und Zascha Nygaard Andreasen (Dänemark) waren gleich sechs auswärtige Nationen vertreten. Von allen ausländischen Reitern war Tadahiro Hayashi der erfolgreichste: Er und Zidan sprangen in Abteilung zwei auf Platz zwei.

Lesen Sie jetzt