Mario Martinovic will an die Liga-Spitze - „egal ob jetzt oder in acht Wochen“

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Mit einem Sieg im Spiel gegen die Reserve von Wiescherhöven könnte Eintracht Werne am Wochenende Tabellenführer werden. Trainer Mario Martinovic sagt: „Da wollen wir hin.“

Werne

, 25.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur zwei Punkte liegen die Fußballer des VfL Mark vor Eintracht Werne in der Tabelle der Kreisliga A. Weil der VfL bisher ein Spiel mehr auf dem Konto hat, haben sie dieses Wochenende spielfrei. Für die Eintracht bedeutet das: Mit einem Sieg am Sonntag gegen TuS Wiescherhöven II könnten sie sich an die Tabellenspitze schieben. Johanna Wiening sprach mit dem Trainer Mario Martinovic über die Chance auf die Tabellenführung, die größten Konkurrenten um den Aufstieg und die Situation des SV Stockum.

Herr Martinovic, mit einem Sieg haben sie am Wochenende die Möglichkeit, an die Tabellenspitze zu rutschen. Ist das Spiel also noch wichtiger als sowieso schon für Sie?

Nein, das nicht. Gewinnen wollen wir sowieso und an die Tabellenspitze wollen wir auch sowieso. Aber man darf auch Heessen nicht vergessen. Die sind in der Tabelle einen Punkt vor uns und spielen auch am Wochenende. Deswegen gehe ich nicht davon aus, dass es dieses Wochenende klappt. Aber das ist auch egal. Wir wollen nach oben, aber ob jetzt oder in acht Wochen macht für mich keinen Unterschied.

Gegen Wieschershöven dürfte es für die derzeit sehr gut aufgelegte Eintracht ja eigentlich eine machbare Aufgabe sein, die drei Punkte zu behalten, oder?

Absolut, die drei Punkte sind bei uns definitiv fest eingeplant. Aber wir müssen jedes Spiel konzentriert angehen. Außerdem haben wir ein wenig Personalprobleme.

Derzeit geht es an der Tabellenspitze ja ziemlich eng zu. Mark, Heessen und die Eintracht trennen nur zwei Punkte. Sind das auch die beiden Konkurrenten um den Aufstieg oder sehen Sie da noch andere Mannschaften?

Ich denke, die drei Teams werden es da oben unter sich ausmachen und um die ersten drei Plätze kämpfen. Das wird vermutlich bis zum Ende ein enger Kampf zwischen den drei Mannschaften.

Dann ist es aber umso ungünstiger, dass Ihre Mannschaft zu Beginn diese Schwächephase hatte, oder?

Natürlich, das ist ärgerlich. Aber wir hatten sieben, acht neue Spieler. Die muss man integrieren und dann kann das eben auch mal passieren. Was aber natürlich doof ist, ist das Spiel gegen den VfL Mark (1:2-Niederlage für die Eintracht, Anm. d. Red.). Da laufen wir in der Nachspielzeit in einen Konter, das ist dann auch mit neuen Spielern nicht zu entschuldigen.

In der Kreisliga gibt es für Ihre Mannschaft mit dem SV Stockum ja noch einen Lokalkonkurrenten, der derzeit in einer ziemlich gegenteiligen Situation ist. Guckt man da dann schon mal hin, was die so machen?

Natürlich haben wir mitbekommen, dass es bei Stockum derzeit ganz schwierig ist und es einen großen Umbruch gibt. Ich weiß, dass der Coach im Moment eine extrem schwere Phase durchmachen muss. Da wünscht man ihnen schon, dass sie unten rauskommen. Aber trotzdem: In erster Linie schauen wir natürlich auf uns.

Und wenn Sie jetzt mal ans Ende der Saison denken: Ist der Aufstieg dann weiterhin das Ziel?

Ja, auf jeden Fall. Letztes Jahr mussten wir Platz eins aus ganz unglücklichen Umständen abgeben, aber deswegen wollen wir es dieses Jahr umso mehr. Wir wollen es unbedingt schaffen.

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