Marvin Pourié trifft in letzter Minute: Eintracht Braunschweig bleibt Team der Stunde

Fußball

Lange Zeit sah es für Eintracht Braunschweig gegen Sonnenhof Großaspach wie zwei verschenkte Punkte im Aufstiegsrennen der Dritten Liga aus. Doch dann kam der Werner Marvin Pourié.

von Nico Ebmeier

Werne

, 14.06.2020, 08:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marvin Pourié rettete Eintracht Braunschweig drei Punkte.

Marvin Pourié rettete Eintracht Braunschweig drei Punkte. © picture alliance/dpa

Ziemlich genau 15 Minuten brauchte der Werner Stürmer Marvin Pourié, um seine Eintracht aus Braunschweig in den siebten Fußballhimmel zu schießen. Nachdem so gut wie alle Konkurrenten im Aufstiegsrennen patzten gewannen die Niedersachsen mit dem Werner Co-Trainer Kurtulus Öztürk in buchstäblich letzter Sekunde beim Kellerkind Sonnenhof Großaspach.

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Am Mittwoch hatten die Braunschweiger Löwen erstmals seit September wieder einen direkten Aufstiegsplatz in der Dritten Liga erklommen und zeigten nun, wie gerne sie dort auch bis zum Saisonende bleiben würden. Während das Trainergespann um den Werner Öztürk diesmal Marvin Pourié zunächst auf die Bank setzten, machte seine Vertretung ihren Job gut. Schon nach 18 Minuten brachte Martin Kobylanski den Favoriten aus Braunschweig in Führung.

Nach 73 Minuten kam Marvin Pourié

In der Folge entwickelte sich ein schwaches Spiel bei hochsommerlichen 27 Grad in Niedersachsen. Nach 73 Minuten wurde dann auch der Werner Pourié eingewechselt und hätte schon vier Minuten später treffen müssen. Nach einem Querpass von Marcel Bär verstolperte der Stürmer aber das 2:0.

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Dies rächte sich schnell, denn Kai Brünker erzielte fast im Gegenangriff den 1:1-Ausgleich. Kurz vor Schluss konnte Pourié seinen vorherigen Fehler wieder wett machen und traf nach Vorlage von Merveille Biankadi aus wenigen Metern zur viel umjubelten Führung.

Durch das späte Tor des Werners bleibt die Eintracht weiterhin die beste Mannschaft nach der Corona-Pause und untermauert ihren Anspruch auf einen direkten Aufstiegsplatz in Liga Zwei.

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