Marvin Pourié: „Zwei Aufstiege hintereinander schaffen nicht viele“

mlzEintracht Braunschweig

Während die heimischen Amateurfußballer sich derzeit zuhause fit halten, ist Marvin Pourié mit Eintracht Braunschweig wieder ins Training eingestiegen. Ein erster Schritt in Richtung großer Ziele.

Werne

, 30.04.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sechs Wochen lang musste sich Marvin Pourié, Stürmer des Drittligisten Eintracht Braunschweig und Ex-Kicker des Werner SC, zuhause fit halten. Am vergangenen Mittwoch durfte er mit seinem Team dann zum ersten Mal wieder in Kleingruppen auf den Trainingsplatz. Sportredakteurin Johanna Wiening sprach mit ihm über die aktuelle Situation, seine Ziele und die Wechselperiode im Sommer.

Herr Pourié, zuerst mal die wichtigste Frage in der aktuellen Situation: Wie geht es Ihnen? Sind Sie und Ihre Familie gesund?

Ja, bei uns ist, Gott sei dank, alles gut. Wir haben keine Fälle in unserem Bekanntenkreis und sind alle gesund. Uns geht es sehr gut aktuell.

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Nach sechs Wochen Pause sind Sie in der vergangenen Woche mit Braunschweig wieder ins Training eingestiegen, allerdings, wie aktuell nur möglich, in Kleingruppen. Wie war’s?

Ich denke, ich kann für die ganze Mannschaft sprechen, dass es schön ist, endlich wieder zu trainieren. Wir sind einfach sehr froh, dass es weitergeht, auch wenn das aktuell natürlich nur in Gruppen ist. Es besteht ja die Chance, dass die Liga auch fortgesetzt werden soll. Das würde uns als Sportler natürlich freuen. Wir bereiten uns auf den Tag X vor.

Absolut nachvollziehbar. Wie sehen die Gruppen denn aus, in denen Sie aktuell trainieren?

Das ist die Größe, die so auch vorgegeben ist - mit fünf Spielern und eins bis zwei Trainern in festen Gruppen und festen Plätzen.

Für die Trainer ist das aktuell natürlich eine besondere Herausforderung, weil sie uns ganz andere Aufgaben stellen müssen, als normalerweise. Sie müssen kreativ werden, damit wir auch gefordert sind beim Training. Aber bisher funktioniert das wirklich gut.

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Sollte es wirklich mit der Saison weitergehen - wie steht es um Ihre sportlichen Ziele mit Eintracht Braunschweig?

Am Ende geht es immer darum, was man erreichen kann - nur das zählt. Ich habe, genauso wie die Trainer (Marco Antwerpen und Kurtulus Öztürk, Anm. d. Red.), nur noch bis Sommer Vertrag hier. Deswegen ist es auch immer noch mein Ziel, mit der Eintracht den Aufstieg zu schaffen. Zwei Aufstiege hintereinander - das können wohl nicht viele von sich behaupten.

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Sie haben Ihre vertragliche Situation schon angesprochen. Nur bis zum Sommer sind sie vom Karlsruher SC an Eintracht Braunschweig ausgeliehen. Gibt es schon Pläne, wie es danach weitergehen soll?

Stand jetzt habe ich bis 2022 Vertrag beim KSC. Aber ich mache mir da aktuell auch noch gar keine Gedanken drüber. Es gibt so viel in dieser Saison was noch geklärt werden muss und was wir noch erreichen wollen. Auch der KSC will sich sportlich noch beweisen und hat aufgrund von Corona auch wirtschaftliche Schwierigkeiten. Wir müssen also abwarten.

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