Marvin Pouriés Ex-Berater tritt nach - Neue Interessenten für den Stürmer des Karlsruher SC

2. Fußball-Bundesliga

Marvin Pourié ist unzufrieden beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Nun meldet sich sein ehemaliger Berater zu Wort - und gleich drei neue Klubs sollen Interesse am Werner haben.

Werne

, 17.01.2020, 15:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marvin Pouriés Ex-Berater tritt nach - Neue Interessenten für den Stürmer des Karlsruher SC

Auf dem Sprung: Marvin Pourié (r.) will den Karlsruher SC verlassen. © picture alliance/dpa

Beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC stehen die Zeichen für Marvin Pourié auf Abschied. Der Werner, der den KSC in der vergangenen Saison als Drittliga-Torschützenkönig zum Aufstieg geschossen hatte, ist mit seiner Rolle als Reservist des gesetzten Philipp Hofmann (18 Spiele/zehn Treffer) unzufrieden. In 16 Liga-Spielen in dieser Zweitliga-Saison kommt Pourié auf 2 Tore und eine Vorlage. Nun hat sich der ehemalige Berater des 29-Jährigen zu Wort gemeldet - und es soll neue Interessenten für den Angreifer geben.

„Nach der Vertragsverlängerung beim KSC ist der Junge auf den falschen Weg geraten und will einfach nicht mehr zurück. Er hört inzwischen nur noch auf Leute, die nicht das Beste für ihn wollen“, sagte Miki Miljak den „Badischen Neuen Nachrichten“.

„Es gab im Sommer fünf Angebote von Zweitligisten für Marvin, aber wir haben auch wegen Alois Schwartz (Trainer, d. Red.) und Oliver Kreuzer (Sportdirektor, d. Red.) beim KSC verlängert. Gerade deshalb fühle ich mich auch persönlich getroffen. Solche Leute wie die beiden und so eine Mannschaft, die ihm die Hand reichten, wird er in seiner Karriere nicht mehr finden“, erklärte Miljak weiter. Allerdings sind die Aussagen Miljaks mit Vorsicht zu genießen. Pourié hatte sich vor kurzem von dem Berater getrennt und lässt sich nun von Dieter Rudolf vertreten.

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Interesse an Pourié soll dennoch reichlich vorhanden sein. Den „Badischen Neuen Nachrichten“ zufolge haben die ambitionierten Drittligisten KFC Uerdingen und Eintracht Braunschweig ein Auge auf den Werner geworfen. Der „Kicker“ berichtet zudem von einer Spur zum Zweitligisten Dynamo Dresden. Ein Wechsel zum 1. FC Magdeburg soll sich unterdessen aus finanziellen Gründen zerschlagen haben.

„Es gibt Interessenten für Marvin“

„Grundsätzlich möchte ich Marvin nicht abgeben, aber er kam mit dem Wunsch eines Wechsels auf uns zu. Auch brauche ich Spieler, die komplett für den Verein einstehen und Ruhe in der Kabine“, erklärte KSC-Sportdirektor Kreuzer gegenüber dem Karlsruher Portal „meinka.de“. „Es gibt Interessenten für Marvin, ob er noch im Winter wechselt oder sich für den KSC entscheidet, ist bislang offen – noch ist er bei uns in Spanien.“ Dort weilen die Karlsruher aktuell im Trainingslager.

Sportlich sieht sich Pourié in der 2. Liga. Dementsprechend scheint ein Wechsel nach Dresden am attraktivsten, zumal das Tabellenschlusslicht bislang erst 17 Treffer erzielt hat und die schwächste Offensive der Liga vorweist.

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Der KFC Uerdingen liegt in Liga drei nur auf Rang acht, allerdings auch nur drei Zähler hinter dem zur Aufstiegsrelegation berechtigenden Rang drei - eine baldige Rückkehr in Liga zwei wäre also möglich. Auf Platz vier, punktgleich mit dem Aufstiegsrelegationsrang und vier Zähler hinter dem Tabellenzweiten FC Ingolstadt, der einen der beiden direkten Aufstiegsplätze sicherhat, weilt Eintracht Braunschweig.

Die Löwen wollen unbedingt zurück in die 2. Liga. Kurios: Wechselt Pourié nach Braunschweig, tritt er dort die mittelbare Nachfolge von Philipp Hofmann an, der ihn beim KSC ins zweite Glied verdrängt hat. Hofmann war im Sommer von der Eintracht nach Karlsruhe gewechselt.

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