Marvin Pouriés Stammverein Karlsruher SC droht die Insolvenz

Zweite Fußball-Bundesliga

Eigentlich sollte der Werner Marvin Pourié nach dem Saisonende von Eintracht Braunschweig zum Karlsruher SC zurückkehren. Jetzt droht seinem Stammverein aber die Insolvenz.

Werne, Karlsruhe

, 02.04.2020, 12:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ob Marvin Pourié auch bei einer drohenden Insolvenz ins Dress des Karlsruher SC zurückkehren würde, ist aktuell offen.

Ob Marvin Pourié auch bei einer drohenden Insolvenz ins Dress des Karlsruher SC zurückkehren würde, ist aktuell offen. © Jürgen Weitzel

Dass die finanzielle Situation des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, von dem Marvin Pourié ein halbes Jahr nach Braunschweig ausgeliehen wurde, nicht gerade prickelnd ist, ist schon lange klar. Bisher konnte sich der Verein aber immer doch noch mit Ach und Krach retten. Durch die Coronakrise wurden die Probleme des KSC nun aber nochmal verschärft.

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Nun spricht die Zeitung „Badische Neueste Nachrichten“ sogar von einer drohenden Insolvenz des Traditionsvereins. Aktuell sei der Verein noch voll zahlungsfähig und auch die kommende Saison sei - vorausgesetzt, die TV-Gelder fließen - durchfinanziert, bestätigt Präsident Ingo Wellenreuther.

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Ein mögliches Szenario sei eine Insolvenz, bestätigte KSC-Geschäftsführer Michael Becker gegenüber den BNN. Ingo Wellenreuther machte aber auch deutlich: „Ein solcher Schritt will wohlüberlegt und gut vorbereitet sein. Wir denken in alle Richtungen in dieser Extremsituation.“

Eine Option für den KSC wäre wohl ein sogenanntes Insolvenzverfahren in Selbstverwaltung. Ein Sachverwalter würde hier zwar den Verein kontrollieren, dennoch wäre der KSC weiterhin Herr im Haus und die Geschäftsführung würde im Amt bleiben.

Wie es im Falle einer Insolvenz mit Marvin Pourié weitergehen würde, ist noch nicht bekannt. Aktuell ist der Werner vom Fußball-Zweitligisten an Eintracht Braunschweig ausgeliehen - allerdings gilt das Leihgeschäft nur noch bis zum Saisonende.

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