Marvin Stöver (23) erklärt, warum es beim WSC läuft: „Die Atmosphäre ist super“

mlzWerner SC

Drei Pflichtspiele, drei Siege. Eine souveräne Vorbereitung. Es läuft für den Werner SC im Moment. Marvin Stöver erklärt, woran das liegt und was sich noch verbessern muss.

Werne

, 23.08.2019, 15:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Marvin Stöver weiß, wovon er redet. Der 23-Jährige spielt seine vierte Seniorensaison beim Werner SC. Er gehört trotz seines jungen Alters zu den erfahreneren Spielern beim WSC, hat die letzten vier Spielzeiten in Werne mitgemacht.

Davor kickte er in der Jugend der Hammer Spielvereinigung. Stöver kann durch seine Erfahrung auch einschätzen, warum es so gut läuft für den Werner SC im Moment: „Wir haben uns ja gar nicht so richtig verändert, es ist immer noch der gleiche Kader. Was aber der Fall ist, wir haben ein eingespieltes Team von der letzten Saison.“ Stöver spielt darauf an, dass sich der Kader des WSC kaum verändert hat. Vier Spieler sind gegangen, drei neue sind gekommen.

Das Konstrukt der Werner ist zusammen geblieben und wirkt deutlich stabiler noch als vergangene Spielzeit. „Wir konnten uns in Vorbereitung gut aufeinander abstimmen, das trägt da im Moment zu bei“, erklärt Stöver. Die Vorbereitung verlief sehr souverän für den WSC. Den eigenen Volksbank-Cup haben die Werner zum ersten Mal gewonnen und das erste Pflichtspiel im Pokal direkt erfolgreich bestritten.

Die Konstanz fehlt noch

Die beiden Auftaktsiege in der Liga taten nun ihr Übriges dazu bei. Was sich, so erklärt es Stöver, noch deutlich verbessern muss: die Konstanz. In den vergangenen Spielzeiten kam es selten vor, dass der WSC mal eine Serie gestartet hat. Mehrere Spiele in Folge gewann. „Zwei Spiele sind gewonnen, das hat aber noch nicht so viel zu sagen. Wir haben es noch nicht geschafft, eine kleine Serie zu starten. Das ist es, was wir brauchen, dass wir konstant abliefern“, fordert Stöver.

Doch darum scheint sich Stöver, so wirkt es in seinen Aussagen, keine Sorgen zu machen. Denn der Verteidiger schwärmt von der Stimmung im Team: „Die Atmosphäre ist auf jeden Fall super, wir verstehen uns untereinander, es gibt keine Grüppchenbildung. Das war die letzten Jahre aber auch schon so.“

„Altenberge ist eine sehr spielstarke Mannschaft“

Zeigen soll sich das auch wieder am Sonntag, wenn der Werner SC auf den TuS Altenberge (15 Uhr, Kunstrasen Lindert, Kardinal-von-Galen-Straße, 59368 Werne) trifft. „Altenberge ist eine sehr spielstarke Mannschaft“, warnt Stöver, stellt aber auch gleich eine Forderung: „In unserer momentanen Verfassung sollten wir mutig spielen, auf Sieg spielen.“ Das Selbstbewusstsein ist bei den Wernern da.

So sieht es auch bei der Zielsetzung für die Werner aus. Nach dem knappen Klassenerhalt in der vergangenen Saison, soll es nun in eine andere Richtung gehen. Laut Stöver hat sich die Mannschaft das Ziel eines einstelligen Tabellenplatzes gesetzt. Stöver selbst, formuliert das noch klarer: „Mein persönliches Ziel ist Platz sechs oder sieben.“

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