Marvin Stöver (23): „Wir haben noch eine Rechnung mit Kinderhaus offen“

mlzFußball: Kreispokal

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Landesliga will der Werner SC im Pokal bei Westfalia Kinderhaus Wiedergutmachung betreiben. Die Aufgabe wird allerdings alles andere als einfach.

Werne

, 22.11.2019, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Westfalia Kinderhaus scheint einen bleibenden Eindruck beim Werner SC hinterlassen zu haben: „Die Mannschaft ist individuell richtig stark besetzt, ich sehe sie als bestes Team in der Liga an“, berichtet WSC-Akteur Marvin Stöver. Bei der 1:3-Pleite in der Liga vor zwei Wochen erlebte der Mittelfeldmann die Klasse der Münsteraner hautnah mit. Am heutigen Samstag (14.30 Uhr in Kinderhaus) treffen die beiden Mannschaften im Viertelfinale des Kreispokals erneut aufeinander.

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Im Liga-Vergleich glänzten die Münsteraner vor allem nach dem Seitenwechsel, als aus einer Führung Wernes plötzlich ein 1:3-Rückstand wurde. Abschenken wird das Spiel beim WSC niemand, ganz im Gegenteil. „Wir haben schon noch eine Rechnung offen. Wir wollen in Kinderhaus auch ein bisschen was wiedergutmachen“, erklärt Stöver angriffslustig.

Nach der Niederlage gegen Kinderhaus verlor der WSC auch das zweite Spitzenspiel am vergangenen Wochenende gegen Mesum. Auf die Stimmung im Team haben die letzten Ergebnisse keinen Einfluss genommen. „Es ist natürlich blöd, dass wir zwei Mal verloren haben. Wir gehen aber trotzdem voller Vorfreude in das Spiel“, bekräftigt Stöver.

Werne mogelte sich durch die letzten beiden Pokalrunden

Das Pokalspiel kommt nun gerade zum richtigen Zeitpunkt. „Das ist ein anderer Wettbewerb, der auch auf unserem Niveau seine eigenen Gesetze hat“, meint der 23-Jährige und spielt damit auf die vorherigen Runden an: Zwei Mal setzten sich die Werner erst im Elfmeterschießen durch. Erst gegen Saxonia Münster aus der Kreisliga B, zuletzt gegen das eine Liga höher spielende Davaria Davensberg.

Um gegen Kinderhaus zu bestehen, braucht es da schon eine andere Leistung, gerade weil der Gegner in allen Bereichen glänzt. „Ich habe in dem letzten Spiel ehrlich gesagt keine Schwachstelle bei ihnen ausmachen können“, so Stöver.

Mut macht aber die erste Halbzeit aus dem Vergleich in der Liga: Da agierte der WSC mindestens auf Augenhöhe, war phasenweise sogar das bessere Team.

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Marvin Stöver und seine Mannschaft werden neben einer gesunden Portion Respekt mit viel Leidenschaft zu Werke gehen: „Wir werden auf jeden Fall 100 Prozent geben, auch wenn Kinderhaus der Favorit in diesem Spiel ist.“

WSC-Trainer Lars Müller muss derweil urlaubsbedingt auf Henry Poggenpohl verzichten. Außerdem fehlt Stürmer Daniel Durkalic, der sich gegen Mesum einen Muskelfaserriss zuzog und den Rest des Jahres ausfallen wird.

„Unser Fokus liegt ganz klar auf den letzten beiden Ligaspielen“

Das Pokalspiel wird ein Highlight, keine Frage. Den obersten Stellenwert hat aber nach wie vor die Liga, schließlich ist Werne trotz zweier Niederlagen nach wie vor voll im Rennen. „Unser Fokus liegt ganz klar auf den letzten beiden Spielen in der Liga. Die wollen wir gewinnen, ehe es in die Winterpause geht“, stellt auch Stöver klar. Einfach wird der Werner SC es Westfalia Kinderhaus deswegen trotzdem nicht machen.

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