Michael Schulte schaut beim Test gegen Olfen nur zu - gibt aber Entwarnung

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Oft stand Michael Schulte zuletzt verletzungsbedingt nicht für Herbern auf dem Platz. Nun soll alles besser werden. Doch gegen Olfen war er wieder nur als Zuschauer dabei - gab aber Entwarnung.

Herbern

, 07.08.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim Freundschaftsspiel des SV Herbern gegen den SuS Olfen am Donnerstagabend stand Michael Schulte nur am Rand. Während seine Mannschaftskollegen auf dem Rasen standen, konnte der Routinier nur als Zuschauer am Spielfeldrand stehen. Wer die jüngere Verletzungsgeschichte des Abwehrspielers kennt, der konnte bei dem Anblick unsicher werden.

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Zum Ende der Saison 2018/19 hatte er sich im Kreispokal-Halbfinale einen Muskelabriss zugezogen. Für den 31-Jährigen bedeutete das ein halbes Jahr Ausfallzeit. Bei seinem ersten Spiel danach von Beginn an folgte dann die nächste Hiobsbotschaft: In einem Zweikampf zog er sich unglücklich einen Wadenbeinbruch zu. Bis zum Ende der abgebrochenen Saison fiel er damit wieder aus.

Michael Schulte bekommt „nur eine kleine Pause“

Beim Spiel des SV Herbern gegen den SuS Olfen konnte Schulte aber schnell Entwarnung geben. „Ich bekomme nur eine kleine Pause“, erklärte er. „Schließlich habe ich ja schon am Wochenende gespielt.“ In den zwei Testspielen zuvor gegen Preußen Münster II und GW Nottuln war Schulte der einzige Spieler, der in beiden Partien durchspielen durfte.

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Und wie war die Rückkehr auf den Fußballplatz für den Routinier? „Absolut beschwerdefrei. Aktuell läuft alles so wie man sich das vorstellen kann“, erklärt Michael Schulte zufrieden. „Es ist einfach schön, mal wieder auf dem Platz zu stehen und zu spielen.“

Besonders nach der langen Corona-Zwangspause merke man, dass die Motivation in der Mannschaft wieder hoch sei: „Man sieht, dass alle wieder richtig Bock haben. Das ist auch im Training und auf dem Platz immer absolut spürbar.“

Auch von dem neuen Trainer Benjamin Siegert hat Michael Schulte bisher ein positives Bild. „Es ist schon spannend, jemanden mit dieser Profi-Erfahrung zu haben“, so Schulte. „Das Training ist zwar sehr anstrengend, aber insgesamt kann ich mich absolut nicht beklagen.“

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Außerdem mache sich der neue Trainer von jedem Spieler ein neues Bild. „Das ist natürlich für jeden eine neue Chance. Jetzt ist niemand einfach so Stammspieler“, weiß auch Michael Schulte. „Aber eigentlich hat das den SV Herbern ja schon immer ausgemacht. Wir haben so einen breiten Kader, dass sich jeder immer wieder aufs Neue beweisen muss. Damit können wir uns gegenseitig immer wieder pushen.“

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