Mirac Kavakbasi: „Ich hätte nicht erwartet, dass ich beim WSC direkt spiele“

mlzFußball: Landesliga

Erst im Sommer wechselte Mirac Kavakbasi aus der U19 von Westfalia Rhynern zum Werner SC. Dass er nun auf Anhieb zum Stammspieler geworden ist, wundert sogar ihn selbst.

Werne

, 15.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bekanntermaßen ist es nicht immer einfach für einen Neuzugang, sich in einer Mannschaft einzufinden. Sportlich und menschlich muss es passen, der Trainer und auch die Mitspieler müssen offen sein, jemanden Neues aufzunehmen. Und nicht mal das ist eine Garantie für die Startelf.

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Umso glücklicher ist Mirac Kavakbasi über seine bisherige Laufbahn beim Werner SC. Im Sommer kam er aus der U19 von Westfalia Rhynern in den Lindert. Eine kontinuierliche Entwicklung sorgte dafür, dass Mirac Kavacbasi schon in der Vorbereitung immer mehr in den Testspielen eingesetzt wurde. Und auch zum Ligastart setzte Lars Müller, WSC-Trainer, auf den jungen Fußballer und ließ ihn an den ersten beiden Spieltagen von Beginn an auflaufen.

Mirac Kavakbasi ist davon ausgegangen, dass er beim Werner SC erstmal auf der Bank sitzt

Als er sich für seinen Wechsel entschieden hatte, hatte Kavakbasi mit dieser Situation definitiv nicht gerechnet. „Ich bin davon ausgegangen, dass ich erstmal auf der Bank sitze, wenn ich hierhin komme“, sagt er. „Aber ich habe natürlich trotzdem alles gegeben und am Ende entscheidet der Trainer, wer spielen darf.“

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Und da hat sich Lars Müller für Mirac Kavakbasi entschieden. Obwohl er bereits mit der U19 von Westfalia Rhynern in der Junioren-Landesliga spielte, sei der Sprung durchaus nochmal groß zu den Senioren. „Da ist es schon nochmal etwas anderes im Bezug auf Körperlichkeit und Schnelligkeit“, so Kavakbasi. „Daran musste ich mich am Anfang erstmal gewöhnen.“

Seine Mannschaftskollegen haben ihm diesen Sprung aber leicht gemacht. „Die Jungs haben mich von Anfang an super aufgenommen und ich konnte mich wohlfühlen“, beschreibt er. „Da hat es auch von Anfang an unnormal Spaß gemacht, zusammen zu trainieren. Wir hatten in der Vorbereitung auch echt eine super Stimmung.“

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Dass es für den Werner SC aktuell in der Liga noch nicht so gut läuft - die Mannschaft holte zwei Unentschieden in zwei Spielen -, ärgert natürlich auch Mirac Kavakbasi. „Natürlich ist man traurig und enttäuscht, wenn man in den ersten Spielen diese Punkte liegen lässt, wo es eigentlich nicht nötig wäre“, gibt er zu. „Aber wir wissen ja, woran es liegt. Hätten wir im ersten Spiel mit elf Mann zuende gespielt, hätte es ganz anders aussehen können. Ebenso, wenn wir im zweiten Spiel unsere Konzentration bis zum Ende behalten hätten. Das kann nur besser werden in den kommenden Wochen. Wir werden hart an uns arbeiten.“

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