Münster/Warendorf und Unna/Hamm stellten sich vor

Auflösung des Fußballkreises Lüdinghausen

Wohin gehen die 19 verbleibenden Klubs aus dem Fußball-Kreis Lüdinghausen nach der Auflösung - nach Ahaus/Coesfeld, nach Kreis Unna/Hamm oder nach Münster/Warendorf? Zwei dieser Kreise stellten sich am Montagabend vor. Die Klubs bekamen eine improvisierte und eine perfekte Präsentation geboten.

HERBERN

, 22.09.2014, 23:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Vereinsvertreter hören den Vorträgen im Herberner Sportheim genau zu.

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In der Fragerunde, an der auch Unnas Kreisschiedsrichterobmann Torsten Peschke beteiligt war, erklärte Weischenberg, dass er alle Klubs aus dem Kreis Lüdinghausen aufnehmen würde. Notfalls würde er im Seniorenbereich eine dritte A-Liga installieren. Die Vereine hätten die Möglichkeit, Wünsche zu äußern, in welchen Ligen sie spielen möchten. "Wir müssen aber auch die Entfernungen in Betracht ziehen", sagt Weischenberg. Er nannte den SV Stockum als Beispiel. Er sähe die Stockumer Seniorenmannschaft in der Staffel der Hammer Klubs. "Da können die doch mit dem Fahrrad hinfahren." Großes Diskussionsthema war der Jugendfußball. Die Vorsitzenden wollten wissen, ob die A-Jugendlichen weiter freitags spielen dürfen. Weischenberg erklärte, dass in seinem Kreis der Sonntag der normale Spieltag für A- und B-Jugendteams wäre. Die Vereine aus seinem Beritt wären gegen den Freitag als Termin. Weischenberg konnte nicht alle Fragen zum Jugendbereich beantworten. Der Kreisjugendvorsitzende aus Unna/Hamm war nicht da.

Perfekt vorbereitet waren die Vertreter aus dem Kreis Münster/Warendorf. Der Kreisvorsitzende Norbert Reisener stellte seinen Kreis vor. Er hatte alle Zahlen parat. Berichtete, dass 105 Vereine zum Kreis gehören. Er hatte zudem Experten zum Senioren-, Jugend- und Frauenfußball und zu den Schiedsrichtern mitgebracht.

Großes Interesse gab es beim Thema Kreisliga A. Münster hat aktuell eine eingleisige A-Liga mit 18 Teams. Norbert Krevert, Vorstandsmitglied aus Münster/Warendorf, erklärte, dass sein Kreis keine zweite A-Liga versprechen könne. "Es kommt immer darauf an, wie viele Vereine zu uns kommen."Keine Spekulation Er betonte aber, dass der Kreis eine zweite A-Liga installieren müsse, wenn eine große Anzahl an Vereinen aus dem Kreis Lüdinghausen kommen würde. Dann gäbe es auch einen zweiten Aufstiegsplatz. "So lange wir aber nicht wissen, wie viele Vereine überhaupt zu uns kommen, werden wir nicht spekulieren", so Krevert. Er sagte zudem, dass sein Kreis sich über jedes neue Team freuen würde. Es hätte auch keine negativen Stimmen von Vereinen aus seinem Kreis über mögliche neue Klubs gegeben. Das Thema weite Anfahrten wurde ebenfalls besprochen. Reisener sagte, dass immer nach regionalen Gesichtspunkten entschieden werde. Es wurde auch deutlich gemacht, dass im Kreis Münster/Warendorf keine Jugendspiele am Freitagabend angesetzt werden.Der Kreis Ahaus/Coesfeld hatte sich schon an einem vorherigen Termin vorgestellt. Bei der jetzigen Präsentation waren 17 der 19 Vereine vertreten. Es fehlten Davaria Davensberg und der TFC Werne.

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