Nach Konferenz mit dem FLVW: Der SV Herbern will jede Entscheidung annehmen

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Nach Regional-, Ober- und Westfalenligisten hatten am Samstag auch die Landesligisten eine Konferenz mit dem FLVW. Der SV Herbern geht entspannt aus der gemeinsamen Runde.

Herbern, Werne

, 26.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Liga für Liga bekommen die Vereine aktuell die Möglichkeit, in einem Gespräch mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) ihre Meinung zur Fortsetzung und Wertung der Saison zu äußern. Nach den Regional-, Ober- und Westfalenligisten waren am Samstag die Landesligisten an der Reihe. Dazu zählen auch der Werner SC und der SV Herbern.

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„So ganz viel Neues gibt es eigentlich gar nicht zu erzählen“, gibt Dominik Reher, Geschäftsführer des SV Herbern, nach der Konferenz an. Der Konsens sei weiterhin, dass die meisten Vereine einen Saisonabbruch befürworten - bis dahin werde es aber wohl noch dauern.

„Das ist so das, was ich am meisten aus diesem Gespräch mitgenommen habe“, berichtet Reher. „Anfang Mai gibt es eine Empfehlung vom Verband. Aber dann muss ja auch alles wirklich rechtlich abgesichert sein und bis das so weit ist, wird es, denke ich, noch bis Ende Juni dauern.“ Reher geht davon aus, dass es nach dem Vorschlag wohl eher keine Querschläger mehr geben werde.

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Dennoch ist der SV Herbern nicht unglücklich aus dem Gespräch gegangen: „Wir sind total entspannt, was die Situation angeht - egal, auf welches Team bezogen.“ Auch ein möglicher Aufstieg der Landesliga-Mannschaft bei der passenden Regelung ändert daran nichts: „Natürlich würden wir das dann gerne mitnehmen. Aber ich will die Entscheidung auch nicht treffen.“

Eine außergewöhnliche Situation

Viel mehr sei es aktuell für alle Beteiligten eine außergewöhnliche Situation, die sich so hoffentlich auch nicht wiederhole, erklärt Reher: „Ich glaube, wir wollen einfach alle wieder unserem Hobby nachgehen. Das ist das Wichtigste, egal, in welcher Liga das am Ende sein wird.“

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Der Werner SC hat als einer von zwei Vereinen nicht an der Videokonferenz mit dem FLVW teilgenommen. Thomas Overmann, Vorsitzender des Werner SC, erklärt: „Es war ja eine freiwillige Konferenz, in der es erstmal um die Diskussion ging. Eine Entscheidung wurde dort ohnehin nicht getroffen.“

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