Nach Roter Karter: Trainer über Monssors Verhalten verärgert

Fußball-Kreisliga A

Immer wieder hat Trainer Muris Mujkanovic betont, dass seine Spieler sich auf dem Feld nicht provozieren lassen sollen. Immer wieder. Trotzdem wurden am vergangenen Wochenende gegen Cappenberg (3:2) wieder zwei Akteure von Eintracht Werne vom Platz gestellt. Besonders ein Platzverweis regt Mujkanovic auf.

WERNE

, 11.03.2014, 19:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Muss sich wegen seines erneuten Platzverweises dem Gespräch mit Trainer Muris Mujkanovic stellen: Monssor Monssor (l.). <p></p> Nitsche (A)</p>

<p>Muss sich wegen seines erneuten Platzverweises dem Gespräch mit Trainer Muris Mujkanovic stellen: Monssor Monssor (l.). <p></p> Nitsche (A)</p>

Es lief die sechste Minute der Nachspielzeit, als Monssor gefoult wurde. Anstatt liegen zu bleiben und die Uhr herunterlaufen zu lassen, sprang er auf und hob seine Hand. Er schlug zwar nicht zu, der Schiedsrichter wertete die Aktion aber als versuchte Tätlichkeit. Sechs Wochen brummte Staffelleiter Günther Becks ihm auf, weil Monssor ein Wiederholungstäter ist. Der Offensivspieler musste in dieser Spielzeit schon eine viermonatige Sperre absitzen, weil er einen Schiedsrichter aufs Übelste beleidigt hatte. Mujkanovic sieht trotz der zweiten Roten Karte keinen Grund, Monssor aus dem Team zu schmeißen, obwohl er im vergangenen Jahr angekündigt hatte, bei weiteren Roten Karten hart durchzugreifen. "Hätte er zugeschlagen, würde es jetzt anders laufen. So werde ich jetzt noch einmal ein Gespräch mit ihm suchen und ihm erklären, dass er sich in der Zukunft zurückhalten muss."

Der Trainer plant weiter mit Monssor - egal, ob für die Kreis- oder die Bezirksliga. Trotz des Neun-Punkte-Rückstandes auf Tabellenführer SuS Olfen, sieht Mujkanovic noch eine kleine Chance auf den Titelgewinn. "Und wenn es nicht klappt, greifen wir halt nächstes Jahr wieder an. Es gab ja in dieser Spielzeit nicht den Druck, aufsteigen zu müssen", betont Mujkanovic.

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