Nach verletzungsbedingter Auswechslung: So lange plant Serkan Adas (23) zu pausieren

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Ziemlich angefressen und unter Schmerzen verließ Eintracht-Neuzugang Serkan Adas am Sonntag nach 14 Minuten den Platz. Jetzt äußert sich der Stürmer, wie schlimm die Verletzung wirklich ist.

von Marcel Schürmann

Werne

, 14.08.2019, 14:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wütend nahm Serkan Adas am Sonntag um 15.14 Uhr auf der Reservistenbank von Eintracht Werne Platz. Wütend auf sich und das Geläuf auf der Sportanlage im Dahl. Der Stürmer-Neuzugang des Fußball-A-Ligisten war in der Anfangsphase des Auftaktspiels gegen den SV Stockum im Rasen hängen geblieben und umgeknickt. Wie schlimm die Verletzung wirklich ist, verriet der Offensivmann am Mittwoch.

„Ich bin ohne Fremdeinwirkung ausgerutscht und umgeknickt. Klar, der Gegner hat mich unter Druck gesetzt, aber es war mein Verschulden“, sagte Adas. „Ich hatte starke Schmerzen und konnte leider nicht mehr weiterspielen.“

Der Röntgenuntersuchung folgt die Entwarnung

Am Dienstag unterzog sich Adas, der im Sommer vom TuS Lohauserholz-Daberg zu den Evenkämpern gewechselt war, einer Röntgenuntersuchung. Es folgte die Entwarnung: „Es ist zum Glück nichts Schlimmes. Das Band ist ein wenig überdehnt.“ Eine Woche Pause rieten ihm die Ärzte, „aber wenn es klappt, will ich Freitag wieder mittrainieren“, so Adas.

Der Stürmer scheint hart im Nehmen, will die Zähne aufeinanderbeißen: „Ich mache einfach Tape drum und dann sollte es gehen. Am Sonntag geht es für uns zum VfL Mark, ein starker Gegner. Da will ich der Mannschaft unbedingt helfen.“ Aktuell ist der Knöchel bandagiert. Adas: „Er ist noch ein bisschen dick, aber es wird von Tag zu Tag besser.“

Adas: „Hätte gerne durchgespielt“

Die Partie am vergangenen Sonntag, das Derby gegen Stockum, hätte Adas natürlich liebend gerne über die vollen 90 Minuten bestritten. „Ich hätte gerne durchgespielt. In der ersten Hälfte war bei uns noch etwas der Schlendrian drin, da haben wir uns dem Gegner angepasst. Aber was ich in der zweiten Hälfte gesehen habe, war schon souverän. Mir hat‘s gefallen“, so Adas.

Der Sieg gegen Stockum also ein erster Schritt Richtung Meisterschaft? „Das ist von uns allen das große, erklärte Ziel“, führte der Spieler aus. „Wir wollen unbedingt aufsteigen. Dafür werden wir alles geben. Darum haben wir ja auch die Mannschaft so aufgebaut.“ Und weiter: „Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass es gut laufen wird. Alle haben Bock und jeder versteht sich gut.“

Reicht es für das Mark-Spiel?

Ob Adas beim nächsten Ligaspiel gegen den „Angstgegner“ VfL Mark, gegen den die Eintracht bislang in zehn Spielen gänzlich ohne Sieg blieb, mitwirken kann, das entscheidet sich natürlich erst nach dem Abschlusstraining am Freitag. Aber Adas gibt sich kämpferisch. Gut möglich also, dass er seinen Mannschaftskollegen am Sonntag schon wieder helfen kann.

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