Nagel-Sieben soll Oberadens Abwehr knacken

Handball: Kreisliga

Auf die zweitplatzierten Kreisliga-Handballer des TV Werne wartet am Sonntag mit dem SuS Oberaden erneut ein Team aus dem Tabellenkeller. Die dritte Mannschaft der Oberadener steht derzeit auf Platz elf. Doch Trainer Ingo Nagel möchte den Gegner nicht unterschätzen.

von Paul Klur

WERNE

, 14.01.2016, 18:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wernes Trainer Ingo Nagel trifft auf seinen ehemaligen Verein.

Wernes Trainer Ingo Nagel trifft auf seinen ehemaligen Verein.

Kreisliga TV Werne - SuS Oberaden III Sonntag, 18.30 Uhr (Sporthalle im Lindert)

Bereits der Tabellenletzte aus Soest war am vergangenen Wochenende "wesentlich stärker als gedacht", sagt Nagel. Schon im Hinspiel in Oberaden konnte Werne nur knapp mit 25:23 gewinnen. "Da haben wir gezeigt, dass wir auch in einem engen Spiel die drei, vier Prozent drauflegen können, um unseren Gegner zu bezwingen", so Nagel.

Das Heimspiel werde daher "kein Selbstläufer", so Nagel. Mit erst zwei Siegen und sieben Punkten nach der Hinrunde gehört Oberaden zwar zu den Abstiegskandidaten, doch das liege vor allem daran, dass das Team von Trainer Jörg Baier "personal oft gebeutelt ist", vermutet Nagel. Doch darauf könne sich sein Team nicht verlassen. Nach dem Auftaktsieg am vergangenen Sonntag gegen die dritte Mannschaft des TV Soest ist der Werner Trainer aber positiv gestimmt. Zwar gab es bei dem 28:33 in Soest viele Gegentore, doch Nagel ist mit dem Auftritt seiner Offensivabteilung zufrieden.

"Gegen Oberaden müssen wir dann aber hinten wieder kompakt stehen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen", sagt Nagel. Er werde mit seinem Team nach einem Weg suchen, um die starke Abwehr der Oberadener zu knacken. Wie es aussieht, muss Nagel dabei aber auf Julian Berg verzichten, der aus beruflichen Gründen nur noch ab und zu mit den Werner Handballern antreten kann. Jonas Thiemann sei außerdem aus privaten Gründen verhindert, so der Trainer.

"Nach dem guten Start müssen wir jetzt auf jeden Fall nachlegen", blickt Nagel auch auf das Programm der kommenden Wochen. Denn mit dem Sechstplatzierten HSG Unna und dem Tabellenführer kämen "noch einige Schwergewichte" vor der Osterpause auf die Werner zu.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt