Neue Lockerungen erlauben Wettbewerbe - RV St. Georg Werne reagiert zurückhaltend

Coronavirus

Der RV St. Georg Werne darf wieder Wettbewerbe ausrichten. Der Verein begrüßt die Lockerungen zwar, die große Euphorie scheint aber nicht auszubrechen. Der Verein verweist auf die Notwendigkeit des Hygieneplans.

Werne

, 31.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Werner Reiterin Lisa Sophie Stolpmann mit Caballiero - Wettbewerbe sind jetzt wieder möglich, doch wie ein Turnier aussehen könnte, ist noch unklar.

Die Werner Reiterin Lisa Sophie Stolpmann mit Caballiero - Wettbewerbe sind jetzt wieder möglich, doch wie ein Turnier aussehen könnte, ist noch unklar. © Sebastian Reith

Die neue Corona-Verordnung des Landes NRW hat auch Einfluss auf den Pferdesport. Der Reitsport durfte zwar schon länger wieder unter Einhaltung eines Sicherheits- und Hygienekonzepts trainieren, doch ab dem 30. Mai gab es weitere Lockerungen, die für den Sport in Kraft treten.

So können Wettkämpfe im Jugend- und Amateurbereich wieder stattfinden. Sogar Gruppenvoltigieren ist im Freien wieder erlaubt. Die Lockerungen stehen dabei unter der Maßgabe eines Hygiene- und Infektionskonzepts. Für die Durchführung von Wettkämpfen gilt, dass jeder Verein vor dem Wettkampf einen Hygieneplan bei den Behörden einzureichen hat.

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„Natürlich freuen wir uns, dass die Verordnungen langsam wieder gelockert werden. In unserem Sport ist es noch einmal wichtiger, dass die Mitglieder ihrem Sport nachgehen können, da ein Pferd bewegt werden muss und Pflege braucht. Da geht es dann auch um das Tierwohl“, erklärte die Pressesprecherin des RV St. Georg Werne. Auf den verschiedenen Trainingsgeländen in Werne wurden die Vorgaben bereits umgesetzt.

Reiter kommen alleine zu ihren Pferden

Erfreulich sei auch, dass am Reitplatz und in den Ställen die Maßnahmen umgesetzt wurden. Die Leute kamen allein zu ihren Pferden. Beim Training wurde auf die Abstände geachtet und Zuschauer durften nicht zum Training kommen. Das ist nun anders. Es dürfen nun nicht nur die Reiter an den Stall kommen, sondern auch Leute von außerhalb.

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Weiterhin durften die Pferde bis zum 7. Mai lediglich im Sinne der kontrollierten Bewegung geritten werden. Danach durfte in NRW wieder auf den Sportstätten mit sportlicher Intention geritten und trainiert werden. Wie groß eine Trainingsgruppe sein durfte, war nicht konkret festgelegt. Maßgeblich dafür ist der Infektionsschutz und die Einhaltung der Regeln. Aspekte dafür sind unter anderem die Größe der Reithalle oder des Reitplatzes.

Die neuen Verordnungen lassen auch wieder Wettkämpfe zu. Ob in diesem Jahr aber noch Turniere auf den Reitanlagen in Werne stattfinden, ist unklar. „Da können wir zum aktuellen Stand leider gar nichts sagen, weil wir nicht abschätzen können, wie sich die Lage entwickelt. Es ist auch keine einfache Aufgabe, so ein Turnier auf die Beine zu stellen. Das erfordert viel Organisation und hinzu käme das Hygienekonzept. Wir hätten im August ja ein Turnier veranstaltet“, sagte Schäfer. Für sie sei es aber wichtig, dass langsam gelockert wird. „Da kommt natürlich ein bisschen Lebensqualität für alle zurück.“

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