Hasan Bastürk fühlt sich wohl beim Werner SC - auch wenn das Trikot noch das falsche ist

mlzWerner SC

Zum ersten Mal stand Hasan Bastürk am Sonntag für Fußball-Landesligist Werner SC auf dem Platz. Der 23-Jährige zeigte sich motiviert - wenn auch mit dem falschen Namen auf dem Rücken.

Werne

, 20.01.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst drei Trainingseinheiten hat Hasan Bastürk in der vergangenen Woche mit dem Fußball-Landesligisten Werner SC absolviert. Dennoch stand der Neuzugang des Werner SC beim 3:2-Testspielerfolg gegen den SuS Kaiserau 90 Minuten auf dem Platz - und „das war schon ganz gut“, befand der 23-Jährige.

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Die Vorfreude auf seinen neuen Verein war Hasan Bastürk auch nach der anstrengenden Partie in Kaiserau ins Gesicht geschrieben. „Ich freue mich richtig auf die Zeit hier und will mit den Jungs eine super Saison spielen“, so der 23-Jährige. Zuletzt hatte er für den BSV Schüren in der Westfalenliga die Fußballschuhe geschnürt, war dort aber in der Hinrunde lediglich sechs Mal zum Einsatz gekommen.

„Ein paar Jungs kenne ich schon aus meiner Zeit in Ahlen“

Auch der Einstieg in die eingespielte Mannschaft sei ihm nicht schwer gefallen. „Die Jungs sind absolut korrekt. Das ist ein ganz junges Team, das mich sofort super aufgenommen hat“, so Bastürk zufrieden.

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Der eine oder andere Spieler ist ihm aus seiner bisherigen Laufbahn nicht ganz unbekannt. „Lacho (Yannick Lachowicz, Anm. d. Red.) und ein paar andere Jungs kenne ich schon aus meiner Zeit in Ahlen“, bestätigte Bastürk. „Aber die sind alle jünger als ich, wir haben nie in einer Mannschaft gespielt.“ Dennoch sei es ihm so natürlich leichter gefallen, sich im Team einzufinden.

Hasan Bastürk erkennt einen Unterschied zwischen Landes- und Westfalenliga

Aber obwohl Hasan Bastürk vom WSC bisher nur Positives zum berichten hat - den Sprung von der Westfalen- in die Landesliga merke man schon, gibt der 23-Jährige zu: „Natürlich ist das schon ein Unterschied. In der Westfalenliga geht es richtig hart zur Sache, da spielen teilweise auch ehemalige Profis mit.“ Aber dennoch: „Die Jungs hier können kicken und es macht unheimlich Spaß mit denen zu spielen.“

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Das war dem WSC über weite Strecken auch beim Testspiel gegen den SuS Kaiserau anzusehen. Gerade in der ersten Hälfte zeigten die Werner gute Angriffe und ließen den Gegner kaum zum Zug kommen, Hasan Bastürk war mit dem Auftritt der Mannschaft und auch mit seiner persönlichen Leistung zufrieden - auch wenn er noch nicht mit seinem eigenen, sondern mit dem Trikot von Robin Przybilla aufgelaufen ist. „Das kommt noch“, sagte Bastürk mit einem Augenzwinkern. „Das Spiel war ja schließlich erst der Anfang.“

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