Nico Plechaty wechselt vom Lüner SV zum SV Herbern

Fußball-Wechsel

Der SV Herbern rüstet für die kommende Spielzeit weiter auf. Nun verkündet der Landesligist den Zugang eines jungen Westfalenliga-Akteurs aus Lünen.

Herbern, Lünen

, 27.03.2019, 20:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nico Plechaty (weißes Trikot) wechselt vom Westfalenligisten Lüner SV zum Landesligisten SV Herbern.

Nico Plechaty (weißes Trikot) wechselt vom Westfalenligisten Lüner SV zum Landesligisten SV Herbern. © Günther Goldstein

Fußball-Landesligist SV Herbern bastelt weiter an seinem Kader für die kommende Saison. Der Verein gab jetzt bekannt, dass Nico Plechaty ab Sommer die Schuhe für die Blau-Gelben schnüren wird. Aktuell steht der 19-Jährige noch in Diensten des Westfalenligisten Lüner SV, der von seinem Trainer Mario Plechaty trainiert wird.

Lange Zeit auf dem Zettel

SVH-Trainer Holger Möllers hatte schon vor längerer Zeit ein Auge auf Plechaty geworfen. Die Gelegenheit beim jungen Allrounder anzufragen war jetzt günstig, da die Familie Plechaty erst künftig ihren Wohnsitz nach Capelle verlegt hat - rund zehn Minuten Autofahrt entfernt vom Herberner Sportplatz.

„Wir haben die Chance jetzt genutzt. Nico ist ein richtig guter Fußballer, der ganz klar im Kopf ist. Er hat in unseren Gesprächen einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagt Möllers.

Spielpraxis in der Reserve gesammelt

Für den Lüner SV kickt Nico Plechaty erst seit vergangenem Sommer, kam in der Westfalenliga-Ersten allerdings nur sporadisch zum Einsatz. Spielzeit sammelte er dafür bei der Kreisliga-Reserve, die momentan um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpft.

Holger Möllers erfreut sich an dem Allrounder: „Er kann mehrere Positionen bekleiden, im Mittelfeld, aber auch in der Kette. In seiner Jugend bei Waltrop hat er außerdem offensiver gespielt“, so der SVH-Coach weiter.

Nico Plechaty freut sich schon auf seinen neuen Verein. Nachdem feststand, dass sein Vater Mario Plechaty den Lüner SV zum Sommer hin in Richtung FC Iserlohn verlässt, hatte der 19-Jährige viele Gespräche mit seinem Vater geführt. „Herbern ist für mich ein super Verein. Die Gespräche haben mir sehr gut gefallen. Das ist eine junge Truppe mit einem sehr netten Trainer und Vorstand. Ich habe direkt am nächsten Tag zugesagt“, sagt Plechaty, der Herbern als Chance sieht, wieder regelmäßig auf hohem Niveau zu kicken.

Lesen Sie jetzt