Niklas Link (24) beim Werner SC vor dem Absprung? Das sagt der Verteidiger zu dem Gerücht

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Er ist absoluter Stammspieler, stand fast immer in der Startelf des Werner SC. Zuletzt gab es aber ein Gerücht, dass Niklas Link den WSC verlassen könnte. Jetzt klärt der Verteidiger auf.

von Marcel Schürmann

Werne

, 18.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Niklas Link vor dem Absprung beim Werner SC? Diese Nachricht wäre ein Schock für den Spitzenreiter der Fußball-Landesliga. Denn der Verteidiger ist in dieser Spielzeit auch ein Garant dafür, dass es so gut läuft beim WSC. Mit elf Gegentoren nach zehn gespielten Spielen stellt der WSC immer noch die drittbeste Defensive der Liga.

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Nun macht aber ein Gerücht die Runde, dass Niklas Link, der bislang bis auf eine Ausnahme in jedem Spiel in der Startelf von Coach Lars Müller stand, bald nicht mehr zur Verfügung steht und den Klub verlässt. Was ist dran am Gerücht?

Link wird ein halbes Jahr fehlen

„Da ist nichts dran“, räumt Link direkt mit dem Gerücht auf. „Ich werde definitiv beim WSC bleiben.“ Aber fehlen wird Link seinen Mannen in der Rückrunde dennoch. Denn: „Ich mache ab Januar ein Auslandssemester in den USA an der University of Philadelphia. Damit bin ich dann ein halbes Jahr raus. Ich schließe noch diesen Monat mein Bachelorstudium an der TU Dortmund ab und hänge direkt meinen Master in Chemieingenieurwesen hinten dran.“

Ein Wechsel kommt für Link überhaupt nicht in Frage. „Damit habe ich mich nie beschäftigt. Da habe ich überhaupt keinen Grund für. Ich bin sehr glücklich in Werne“, so Link.

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Der Abwehrmann spielte in der Jugend bei Preußen Münster. Über Umwege bei der SpVg Bönen und dem SV Hilbeck führte ihn der Weg 2016 zum WSC, stieg in seinem ersten Jahr in Werne gleich in die Landesliga auf. Jetzt steht er mit seinem Klub an der Tabellenspitze.

Niklas Link: „Leider haben noch nicht alle die Erfahrung“

„Es macht wirklich richtig Bock zurzeit. Wenn man acht von zehn Spielen gewinnt, ist das schon ein geiles Gefühl.“ Am Ende der Entwicklung sieht Link sich und sein Team jedoch nicht: „Wir haben immer noch Potential nach oben. Viele junge Spieler - das sieht man leider immer mal wieder - haben noch nicht so die Erfahrung. Da müssen wir auf jeden Fall noch dran arbeiten.“

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Bis zur Winterpause sind es für Link und Co. mit Meisterschaft und Pokal noch mindestens sieben Spiele. Danach wird er fehlen. Die Lücke, die Link in seiner Abwesenheit hinterlässt, ist für Müller so nicht eins zu eins zu füllen. Gut möglich also, dass der WSC in der Winterpause für die Verteidigerposition nochmal nachlegt.

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