Niklas Link (24) bringt Kapitänsamt des Werner SC Unglück

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Zwei Mal führte Niklas Link den Werner SC bisher als Kapitän aufs Feld - beide Male unterlag der WSC deutlich. Dabei ist Link eigentlich nur der dritte Kapitän - traut sich aber mehr zu.

Werne

, 26.11.2019, 13:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zweifelsohne gehört Niklas Link zu den Konstanten im Team des Werner SC. In 13 der 14 Landesliga-Spiele des WSC stand Link auf dem Platz, spulte über 1100 Spielminuten ab. Sportlich lief es zumindest im Großteil der Werner Hinserie erfolgreich, der WSC war einige Spieltage lang Tabellenführer. Das ändert sich allerdings, wenn Niklas Link die Kapitänsbinde überstreift.

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Mit 0:3 unterlag Werne am Samstag Westfalia Kinderhaus - wenn auch im Kreispokal. Über 90 Minuten führte Link dabei seine Werner Teamkollegen als Kapitän über den Kunstrasen in Münster. Von einer schlechten Leistung will er nichts wissen. „Das würde ich nicht sagen. Wir haben eine deutliche Reaktion gezeigt“, sagt der Innen- und Außenverteidiger. Eine deutliche Reaktion auf die 1:3-Heimniederlage vor Wochenfrist - da empfing der WSC jenes Kinderhaus in der Liga. So sei das Ausscheiden im Pokal zu hoch ausgefallen.

Niklas Link: Premiere als Kapitän endete mit sieben Gegentoren

Es war das zweite Pflichtspiel von Niklas Link, in dem er den Werner SC als Erster aufs Feld führte. Mitte Mai, kurz vor dem Ende der vergangenen Saison, war das schon einmal der Fall. Damals trat der WSC mit Kapitän Link bei Eintracht Ahaus - und ging mit 2:7 unter. „Da lief es auch nicht so gut“, kann Link mittlerweile über die letztlich unbedeutende Niederlage schmunzeln.

Eigentlich steht Link in der Kapitäns-Hierachie des WSC nur an dritter Stelle. Mondrian Runde trägt im Normalfall die Binde, Daniel Durkalic vertritt ihn wenn nötig. Nun stehen die beiden Offensivkräfte aber auf der Werner Ausfallliste, die in den vergangenen Wochen immer länger wurde. „Die sind älter und haben mehr Erfahrung“, sagt der 24-jährige Link.

Niklas Link (24) bringt Kapitänsamt des Werner SC Unglück

Niklas Link übernimmt gerne Verantwortung beim Werner SC. © Timo Janisch

Daraus, dass er gerne Verantwortung übernimmt, macht er keinen Hehl. „Auf jeden Fall. Ich hätte die Binde auch gerne als Erster. Das würde mich sehr freuen“, sagt Link - betont aber, dass Runde und Durkalic an erster Stelle stehen. Da das Duo vorerst ausfällt, ist es gut möglich, dass der Kapitän des Werner SC vorerst Niklas Link heißt. „Das weiß ich nicht“, sagt der Dauerbrenner und verweist auf Trainer Lars Müller.

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Ab Januar benötigt Müller allerdings einen neuen Vize-Vize-Kapitän. Dann verschlägt es den bisherigen Amtsinhaber Link in die USA. An der Universitiy of Philadelphia absolviert er ein Auslandssemester - und fehlt dem WSC in der Rückrunde.

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