Oberliga-Reserve der LippeBaskets Werne übersteigt alle Erwartungen und wird „Best of the Rest“

LippeBaskets Werne

Die Oberliga-Herren der LippeBaskets Werne II beenden die Saison 2019/2020 auf dem vierten Tabellenplatz. So richtig gerechnet hatte damit niemand - das sind die Gründe für das starke Abschneiden.

Werne

, 23.03.2020, 12:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nils Brinkmann lief in der nun beendeten Saison für die Oberliga-Reserve und die erste Mannschaft der LippeBaskets auf - und hat im Saisonverlauf in beiden Teams immer mehr Verantwortung übernommen.

Nils Brinkmann lief in der nun beendeten Saison für die Oberliga-Reserve und die erste Mannschaft der LippeBaskets auf - und hat im Saisonverlauf in beiden Teams immer mehr Verantwortung übernommen. © Isabell Michalski

„Unsere Ziele sind mehr als erfüllt“, fasst Spielertrainer Jan König zufrieden zusammen. Nur nichts mit dem Abstieg zu tun haben, lautete die Devise vor der Spielzeit 2019/20. Dass sich die Mannschaft im oberen Mittelfeld platzieren würde, das hatte wohl niemand erwartet.

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Doch der lange bewährte Spielstil, den das Team nun seit bereits fünf Jahren pflegt, hat sich gelohnt. „Wir wollen das Tempo vorgeben, schnell abschließen und spielen keinen Basketball auf Schienen“, beschreibt König das Vorgehen. Über die Saison habe sich dann zusätzlich die Verteidigung noch verbessert. Die Spiele gegen die drei Topmannschaften gingen dennoch alle verloren. „Da ist noch ein Sprung drin. Allen anderen Mannschaften sind wir aber ebenbürtig“, stellt König fest. Somit seien die LippeBaskets II also „Best of the Rest“.

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Besonders positiv sieht der Spielertrainer auch die einzelnen Entwicklungen seiner Spieler: Vor allem für die Jugendspieler Nils Brinkmann, Niko Tilkiaridis und Louis Barkowski habe sich das Modell, in beiden Teams zu spielen, ausgezahlt. In der zweiten Mannschaft konnten sich die drei Nachwuchstalente immer mehr Selbstbewusstsein aufbauen, was sie dann anschließend für die erste Mannschaft auf das Parkett brachten. Ehrlich beeindruckt ist König von Brinkmanns Leistung, der über die gesamte Saison immer mehr in das Spiel beider Teams fand und der auch in der zweiten Regionalliga eine immer tragendere Rolle spielte.

Jan König (M.) bleibt der LippeBaskets-Reserve als Spielertrainer wohl erhalten.

Jan König (M.) bleibt der LippeBaskets-Reserve als Spielertrainer wohl erhalten. © Michalski

Aber auch Neuzugang Sebastian Kauch entwickelte sich rasant. „Ich glaube, der war am traurigsten von allen, dass die Saison nun endet. Er teilt nun seine DJ-Sets in unserer WhatsApp-Gruppe“, erzählt König lachend. Kauch sei zum Ende hin richtig bei den LippeBaskets angekommen, was auch seine 14 Punkte im letzten Spiel gegen Lüdenscheid zeigten.

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Erst habe Königs Team mit Entsetzen auf die Entscheidung des WBVs reagiert. „Wir hatten auch am Ende noch richtig Spaß. Die Leute waren hungrig auf noch mehr Spiele“, beschreibt er.

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Doch schnell machte sich Verständnis breit: König lobt die faire und konsequente Vorgehensweise des WBV. Die Planungen für die nächste Saison stünden noch bis Mai offen, aber wie schon jetzt sollen die Grenzen zur ersten Mannschaft fließende sein. Er selbst wird als Spielertrainer wohl erhalten bleiben.

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