Öztürk und Pourié könnten aufsteigen: „Was in 12 Tagen passiert, interessiert mich nicht“

mlzEintracht Braunschweig

Mit ihrem Verein Eintracht Braunschweig stehen die Werner Marvin Pourié und Kurtulus Öztürk kurz vor dem Aufstieg. Parallel dazu schossen sie am Wochenende Öztürks Ex-Verein Preußen Münster Richtung Abstieg.

Werne

, 22.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es läuft rund für den Drittligisten Eintracht Braunschweig. Das Trainerteam rund um Chefcoach Marco Antwerpen und den Werner Co-Trainer Kurtulus Öztürk sah seine Mannschaft in den vergangenen Wochen ein erfolgreiches Spiel nach dem anderen abliefern. Aktuell steht die Eintracht mit Platz zwei sogar auf einem direkten Aufstiegsplatz.

Daran will Kurtulus Öztürk aber aktuell noch keinen Gedanken verschwenden. „Wir haben uns das selbst vor der Corona-Pause mit auf den Weg gegeben: Wir wollen immer nur an den kommenden Gegner denken“, gibt der Co-Trainer die Marschrichtung vor.

Ob er also in gut zwei Wochen aufgestiegen ist, darüber macht sich Kurtulus Öztürk noch keinen Kopf. „Für mich zählt nur Chemnitz (nächster Gegner der Löwen am Dienstag, Anm. d. Red.). Nicht mal Zwickau danach ist gerade wichtig. Und was in zwölf Tagen passiert, interessiert mich gerade nicht“, sagt er.

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Auch die vergangenen Gegner werden meist schnell abgehakt - nur einer ist Kurtulus Öztürk vielleicht ein wenig länger im Kopf geblieben. Am Wochenende siegte Eintracht Braunschweig mit 1:0 gegen Preußen Münster, den Verein, bei dem Kurtulus Öztürk als Spieler und als Co-Trainer tätig war.

„Für uns ging es da auch um drei wichtige Punkte“

Für die Münsteraner wären drei Punkte in der Partie wichtig gewesen, um im Abstiegskampf nochmal Fuß zu fassen. Aktuell fehlen ihnen fünf Punkte auf das rettende Ufer. „Natürlich ist Preußen für mich ein besonderer Verein“, so Öztürk. „Aber für uns ging es da auch um drei wichtige Punkte.“

Für die Eintracht sei es kein einfaches Spiel gewesen. „Es gibt in der Liga halt keinen Gegner, den du mal eben im Vorbeigehen besiegst“, sagt Kurtulus Öztürk. „Preußen hat es uns schwer gemacht, aber wir haben es insgesamt gut hinbekommen.“

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Mit einem Auge verfolgt er aber auch weiterhin die Entwicklung in Münster. „Natürlich wünscht man ihnen, dass sie das schaffen“, erklärt Öztürk. „Ich habe eigentlich noch viele gute Verbindungen zu einigen Spielern. Auch einige Edelfans schreiben mir ab und zu. Bevor ich in Braunschweig angefangen habe, war ich auch hin und wieder mal im Stadion.“

Seine Konzentration gilt aber weiterhin natürlich der Eintracht. Neben den Spielen gegen die beiden abstiegsbedrohten Teams aus Chemnitz und Zwickau spielen die Braunschweiger noch gegen Mannheim und Meppen. Und wer weiß, vielleicht steht am Ende der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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