Rang zwei für Wacker und Co. / Coesfeld auf vier

K+K-Cup: Westfalentag

Der Kreisreiterverband Unna/Hamm hat sich beim Westfalentag des K+K-Cups in Münster nur der Equipe aus dem Kreis Steinfurt geschlagen geben müssen. Der Kreis Coesfeld verpasste das Podest, musste sich mit Rang vier begnügen.

WERNE/HERBERN/MÜNSTER

, 07.01.2016, 15:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Katja Heitbaum und Akira sind mit dem Kreis Coesfeld auf Rang vier gesprungen.

Katja Heitbaum und Akira sind mit dem Kreis Coesfeld auf Rang vier gesprungen.

Eine blitzsaubere Qualifikation lieferten Hauke Bintig, Oliver Schaal (beide RV St. georg Werne) und Franz-Josef Dahlmann jun. (RV Fritz Sümmermann Fröndenberg) ab. Fehlerfrei zog das Trio in 169,53 Sekunden als zweitplatzierte Mannschaft ins Finale ein. Kathrin Wacker (St. Georg) war indes das Streichergebnis in der Qualifikation. Mit Viola erlaubte sie sich im M**-Parcours einen Abwurf. "Am letzten Sprung, das war echt blöd", sagte Wacker gestern. Aber: "Es kann schonmal passieren." Den Fehler steckte sie souverän weg. Im Finale zeigten Wacker und Viola ihr Können. In 52,18 Sekunden absolvierten sie den Parcours. Diesmal fehlerfrei.

Damit war die Südkirchenerin hinter Hauke Bintig, der Grand Courage auch im Finale fehlerfrei durch den Parcours pilotierte, die zweistärkste Kraft. "Ich bin wirklich erleichtert, dass es im zweiten Durchgang so gut geklappt hat. Und freue mich, dass ich meiner Mannschaft helfen konnte", so Wacker gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Westfalen sei stark besetzt, das zeige auch die Tatsache, dass 19 Mannschaften am Start gewesen sind.

Oliver Schaal und Balous Bellini komplettierten das Ergebnis der Equipe aus Unna/Hamm mit einem Abwurf in 52,59 Sekunden. Franz-Josef Dahlmann junior und Carlson waren mit einem Abwurf und der langsamsten Zeit das Streichergebnis. Zwar war die Auswahl des Kreises Unna/Hamm schneller als die Sieger aus Steinfurt. Allerdings blieben die Sieger fehlerfrei, da das Ergebnis von Kevin Dües (ZFRV Altenberge) mit acht Fehlerpunkten nicht in die Wertung einging.

Hätten Schaal oder Dahlmann den Parcours fehlerfrei absolviert, hätte es ein Stechen zwischen Steinfurt und Unna/Hamm gegeben. "Optimal wäre gewesen, wenn ich zwei Mal mit null Fehlern durchgekommen wäre", sagte Oliver Schaal nach dem Finale. Letztlich sei es ein "Flüchtigkeitsfehler gewesen", der das Springen entschieden habe. "Das Pferd hat sich toll präsentiert und ist sehr gut gegangen. Das Stechen haben wir leider knapp verpasst", so Schaal.

Katja Heitbaum (RV "von Nagel" Herbern), die mit Akira für den Kreis Coesfeld am Start war, musste sich am Ende mit Rang vier für ihre Mannschaft begnügen. Zufrieden war sie jedoch nicht wirklich. "Die Fehler, die ich gemacht habe, waren vermeidbar", sagte Heitbaum gestern Abend gegenüber unserer Redaktion. In der Qualifikation ritt sie mit 51,93 Sekunden die schnellste zeit ihrer Mannschaft - verbuchte allerdings auch vier Fehlerpunkte auf dem Mannschaftskonto.

Im Finale lief es für Heitbaum und Akira gar nicht mehr. "Ich hätte weiter ausholen müssen, um das Hindernis zu schaffen. Darüber ärgere ich mich, weil Akira wirklich gut drauf war", so Heitbaum. Die Folge: 10,50 Fehlerpunkte und 66,10 Sekunden. Sie war das Streichergebnis ihrer Mannschaft.

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