Reitsport: Johannes Ehning gewinnt Fritz-Ligges-Gedächtnispreis

HERBERN Wie wichtig dieses S-Springen für die Herberner Reitertage ist, zeigte der Sonntag (20. Juli). Trotz regelmäßiger Regenschauer und teilweise verschlammter Wege war die Anlage an Haselbüschchen so voll, dass im Kuchenzelt die Vorräte auszugehen drohten. Und die über 500 Zuschauer wurden für ihren Mut zu kommen belohnt. Denn sie erlebten ein überaus spannendes S-Springen, dass erst mit dem letzten Ritt entschieden wurde.

von Von Heinz Overmann

, 20.07.2008, 20:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christopher Baartz, hier auf einem Archivbild, bewältigte den Parcours bis auf einen Riss einer in der dreifachen Kombination sehr sicher.

Christopher Baartz, hier auf einem Archivbild, bewältigte den Parcours bis auf einen Riss einer in der dreifachen Kombination sehr sicher.

Dann zeigte Johannes Ehning als letzter Reiter, wie es geht. Mit Salvador legte er vor dem letzten Hindernis eine ganz kurze Wendung hin - das war die 24 Hundertsel Sekunden, die der Borkener Schneller war. „Mir war klar, dass ich eine Chance hatte, denn mein Pferd kann ganz enge Wendungen gehen“, berichtete der 26-jährige Sieger, der nach eigenem Bekunden nicht wer weiß, den wievielten S-Sieg er errungen hat. Wie seit Jahren endete das viertägige Turnier mit dem Sinatra-Song „My Way“, dem Lieblingslied von Fritz Ligges. In diesem Zusammenhang erinnerte Ansager Karl-Heinz Vorspohl an die kürzlich verstorbene Martina Grünert, geb. Schulze Kersting, und dankte im Namen des Vereins für ihre Verdienste. Die Organisatoren konnten ein überaus positives Fazit ziehen - das Turnier siegte über das schlechte Wetter.

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