Reserve der LippeBaskets besiegt den Auswärtsfluch, Damen siegen trotz schwacher Leistung.

LippeBaskets

Für die Reserve der LippeBaskets war das Spiel gegen die TG Voerde ein wichtiger SIeg gegen den Auswärtsfluch. Die LBW-Damen siegten ebenfalls - konnten aber nicht mit Leistung überzeugen.

von Isabell Michalski, Karolin-Sophie Mersch

Werne

, 01.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stefan Pavleski war der Topscorer der LBW-Reserve.

Stefan Pavleski war der Topscorer der LBW-Reserve. © Michalski

Oberliga-Herren

TG Voerde – LippeBaskets II

72:82

(26:23, 8:10, 22:24, 16:25)

Endlich den Auswärtsfluch gebrochen: Wernes Reserve trumpfte im bisher besten Auswärtsspiel mit einer Rumpftruppe auf. Entscheidend war dabei der Einsatz von David Niehüser, der sonst für die dritte Herren auf dem Court steht.

Das Spiel begann durchwachsen für das Team. Michael Kussel verletzte sich direkt in den ersten Minuten, sodass nur noch neun Spieler einsatzbereit waren. Zum großen Glück des Teams schaffte es Polizist Stefan Pavleski rechtzeitig von seinem Dienst und wurde in der Verteidigung ein entscheidender Faktor.

Ohne Niehüser wäre die Mannschaft ohne Centerspieler in die Partie gegangen. Niehüser übernahm die Verantwortung unter dem Korb und erhielt viel Lob von Spielertrainer König. „Er war der Anker unter dem Korb. Er hat den Laden dicht gehalten hinten.“

Zunächst hatten die LippeBaskets Probleme, den Leistungsträger der Gastgeber unter Kontrolle zu bekommen. Doch wie auch im Hinspiel stellte das Team auf eine Box-and-One-Verteidigung um, bei der besonders Pavleski einen guten Job machte. Den knappen Rückstand aus dem ersten Viertel konnte das Team aber erst im dritten Viertel aufholen.

„Ich bin mega stolz“

In der 24. Minute übernahm die Mannschaft erstmals die Führung (41:42), gab sie daraufhin aber schnell wieder aus der Hand. Doch gegen Ende des dritten Viertels legten die LBW-Spieler den Schalter um und legten einen 0:11-Run hin. Die Energie aus dem dritten Viertel hielt das Team aufrecht und baute die Führung sogar noch weiter aus. „Das Spiel war super“, lobte Jan König begeistert. „Ich bin mege stolz. Das war eins der besten Auswärtsspiele.“

LBW: Altmeyer, Voigt (16), Altmeyer (12), Westrup (6), Pavleski (17), Kahat (11), König (11), Niehüser (9), Kussel, Möllmann

Landesliga (6) Damen

TVG Kaiserau – LippeBaskets

57:68

(13:14, 7:16, 18:22, 19:16)

Die Landesliga Damen der LippeBaskets haben es spannend gemacht. Gegen den TVG Kauserau siegten sie zwar am Ende mit 68:57, lagen aber zu Beginn schon hinten.

Die Gastgeber aus Kaiserau überraschten mit einer starken Anfangsphase. Nach drei Minuten traf der TVG bereits zum 6:0. Dann verwandelte Meike Wohl einen Distanzwurf zum 3:6 und bringt damit ihr Team langsam in die Partie. Zum Ende des ersten Spielabschnitts besonnen sich die LippeBaskets auf ihre Stärken und holten die Führung zum Viertelende auf ihre Seite.

In der Folge war ein aus Werner Sicht gewohntes Bild zu sehen: Die LippeBaskets überzeugten defensiv und obwohl die Offensive nicht richtig ans laufen kommt, setzen sich die Gäste bis zur Halbzeitpause ab. „Im zweiten Viertel haben wir dann einmal gezeigt was wir können und haben eine Führung von zehn Punkten herausgespielt“, sagt Elisabeth Winkler.

Lena Niehüser spielt stark, muss dann aber das Spiel verlassen

Allerdings war bereits zur Halbzeitpause die Foulbelastung der beiden Centerspielerinnen Lena Niehüser und Sabrina Niehüser hoch, die zuvor von Elisabeth Winkler für ihre gute Verteidigung gelobt wurden. Beide hatten bereits zum Seitenwechsel drei persönliche Fouls auf ihrem Konto und einige Minuten vor Ende musste die zuvor überzeugende Lena Niehüser das Spielfeld nach ihrem fünften persönlichen Foul verlassen.

Kapitänin Elisabeth Winkler, die selbst krankheitsbedingt nicht zum Einsatz kam, zeigte sich nach der Partie unzufrieden: „Der Korb war wie zugenagelt. Es hat kaum einer getroffen.“ Ebenso kritisierte sie: „So können wir nicht spielen wenn wir Meister werden wollen. Da müssen wir nochmal ordentlich trainieren und eine Schippe drauflegen. Besonders für das Spiel gegen Gütersloh“, sagte Elisabeth Winkler.

LBW: L. Niehüser (2), Abdinghoff (3), Müller (2), Pinkosz (24/3), S. Niehüser (5), Wohl (16/3), Trillmann (16/1), Gräfe

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