Reserve-Teams des Werner SC in der Findungsphase

Fußball: Vorbereitung

Vor einer schwierigen Aufgabe stehen die Trainer Kurt Gumprich und Rainer Littau. Gestern hat das Training für die zweite und die mögliche dritte Mannschaft beim Werner SC begonnen. Noch sind alle Spieler in einem Topf. Bis zum 26. Juli wollen sich die Verantwortlichen entscheiden, welcher Kicker es in die Zweite oder Dritte schafft.

Werne

12.07.2015, 19:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Reserveteams beim Trainingsauftakt.

Die Reserveteams beim Trainingsauftakt.

Bis dahin trainieren sie gemeinsam. „Ich muss mir zunächst einen Überblick verschaffen“, sagte Kurt Gumprich beim Trainingsauftakt. Er wird definitiv die Reserve in der Fußball-Kreisliga A im Kreis Münster coachen. Rainer Littau wird den Findungsprozess bis zum Stichtag 26. Juli begleiten und beim Aufbau einer dritten Mannschaft helfen. Für die Spielzeit selbst soll dann ein anderer Trainer die Verantwortung übernehmen, da Littau beruflich stark eingebunden ist und so kaum Zeit für das Team hat.

„Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass wir auf jeden Fall ein drittes Team stellen können“, meinte Thomas Overmann, Vorsitzender der Fußballabteilung. „Wenn alle Jungs spielen wollen, dann brauchen wir auch eine dritte Mannschaft“, ergänzte Gumprich und rechnete vor: „Die Zweite hat momentan ungefähr einen 28-Mann-Kader, die Erste circa 25 Spieler. Bei so vielen Akteuren sollte es uns gelingen, noch eine weitere Mannschaft zu formen.“ Wer wo spielt würden die kommenden zwei Wochen zeigen. Auch prominente Neuzugänge wie zum Beispiel Krunoslav Mrkonic, Stefan und Timo Leenders vom SV Stockum müssen sich erst einreihen.

Ein Grundgerüst für die zweite Mannschaft hat Gumprich. In die Karten schauen lässt er sich noch nicht. Der Stamm aus der so erfolgreichen vergangenen Saison – gekrönt mit Meisterschaft und Aufstieg – dürfte jedoch zusammenbleiben. Abgänge gibt es nicht zu verzeichnen. Und da der Kader noch nicht steht, gibt es auch noch keine Zielsetzung: „Klar ist aber, dass die Jungs in der A-Liga mehr gefordert werden als in der B-Liga, wo es maximal nur vier ernst zu nehmende Gegner gab“, so Overmann.

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