RN-Teamcheck: SV Herbern II - Eigengewächse mit viel Potenzial

HERBERN Für die Fußballteams des Kreisgebietes geht in diesen Tagen die Vorbereitung auf die neue Saison los. Zeit, die Mannschaften unter die Lupe zu nehmen: Wie stark sind sie einzuschätzen? Wohin wird die Reise in dieser Saison gehen? Wir wagen eine Prognose. Heute: SV Herbern II.

von Von Kevin Kohues

, 05.07.2008, 19:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hartmut Wenzel, Trainer des SV Herbern II.

Hartmut Wenzel, Trainer des SV Herbern II.

Das Team: Mit dem sechsten Platz in der Kreisliga A war die blau-gelbe Zweitvertretung in der abgelaufenen Saison einmal mehr die beste Reservemannschaft im Fußballkreis Lüdinghausen. Hätte sich die junge Mannschaft den Durchhänger zum Saisonende erspart, wäre sie sogar noch weiter vorn gelandet.

Wobei die Platzierung den Herbernern gar nicht so wichtig ist. „Wir möchten vielmehr so nah wie möglich an unserer ersten Mannschaft bleiben“, umschreibt Trainer Hartmut Wenzel seine Philosophie. Die Trainingsinhalte werde er daher ähnlich gestalten wie die der Bezirksliga-Truppe von Ralf Dreier – um seinen Spielern den Sprung nach oben zu erleichtern. Wenzel: „Die Jungs sollen sich aufdrängen und mit ihrer Leistung für die Erste empfehlen.“

Der Trainer: Hartmut Wenzel coacht die Herberner „Zweite“ inzwischen im dritten Jahr – mit beachtlichem Erfolg. Nicht ohne Stolz verweist er darauf, dass sein Team ausschließlich aus Eigengewächsen besteht.

Platzierung im Vorjahr: 6. Platz, 58:37 Tore, 52 Punkte.

Zugänge: Thorsten Selhorst (eigene Jugend).

Abgänge: Dominik Knott (Köln).

Saisonziel: Einen Tabellenplatz gibt Wenzel nicht aus. Natürlich wollen die Herberner eine ähnlich gute Rolle spielen wie im Vorjahr, begreifen sich aber eher als „Talentschmiede“ für die „Erste“, die in der Bezirksliga um den Aufstieg kämpfen wird.

RN-Prognose: Herbern II ist stark genug, um seine Vorjahresplatzierung in der Kreisliga A zu wiederholen. Mit dem Aufstiegskampf wird die Mannschaft zwar angesichts der Konkurrenz aus Senden und Nordkirchen erneut nichts zu tun haben, Platz fünf ist aber drin.

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