Robin Przybilla hört auf: „Er hat viel investiert und wurde dafür nicht belohnt“

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Mehr als ein Jahr ist sein letztes Fußballspiel her. Nun hat Robin Przybilla einen Schlussstrich unter seine Karriere als Fußballer gezogen.

Werne

, 06.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Robin Przybilla im Sommer 2018 von der Hammer SpVg zum Werner SC wechselte, wurde er als großes Talent gehandelt. Schließlich kam der junge Spieler von einem Oberligisten. Letztendlich streifte er nur wenige Male das Trikot des WSC über, zur Saison 2020/21 hört er nun ganz auf.

Probleme seit eineinhalb Jahren

„Fakt ist, dass er erstmal kein Fußball mehr spielt“, bestätigt sein Trainer Lars Müller am Mittwoch. Seit der Saison 2018/19 kämpft der 20-Jährige mit einer Schambeinentzündung. Schon in der Hinrunde musste er deshalb immer wieder aussetzen. Sein letztes Spiel bestritt er am 26. Mai 2019 beim Saisonfinale gegen den SC Bockum-Hövel - also vor 14 Monaten. Wie lange genau sich der Angreifer mit der Verletzung quält, kann Müller nicht sagen: „So gefühlt seit eineinhalb Jahren.“

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In der Zwischenzeit sei dem jungen Fußballer einfach die Lust auf Fußball vergangen: „Er hat viel investiert und wurde dafür nicht belohnt“, so Müller. Immer wieder habe Przybilla versucht, wieder ins Training einzusteigen, aber in den ersten paar Minuten Steigerung seien die Schmerzen zurückgekommen. Bis zum Mannschaftstraining hat der Stürmer es nicht mehr geschafft.

Für Lars Müller war das vorläufige Karriereende des jungen Spielers da der logische Schritt: „Die Pause war auf jeden Fall lang genug, dass man keine Lust mehr hat.“ Hinzu kommt im Moment auch noch die Belastung durch das Studium in Münster, welches laut Müller bei Przybilla gerade in der Endphase ist.

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Dennoch ist nicht ganz auszuschließen, dass der 20-Jährige nicht irgendwann doch wieder aufläuft. „Wir sind so verblieben, dass die Türen weiterhin für ihn offen stehen, wenn es körperlich wieder gehen sollte“, erklärt Müller. Vielleicht würde Robin Przybilla dann wieder die Lust am Fußball finden und wieder anfangen. Allerdings sei ein Comeback fürs erste nicht geplant, „auf jeden Fall nicht mehr in dieser Saison“, schließt der WSC-Trainer aus. Und dann stünde auch nicht fest, ob der 20-Jährige wirklich wieder beim Werner SC anfangen möchte.

Vierter Spieler mit Schambeinentzündung

Przybilla war einer von inzwischen vier Spielern, die in der Landesliga-Mannschaft des Werner SC wegen einer Schambeinentzündung pausieren mussten. Nach Chris Thannheiser und Marvin Stöver sowie eben Przybilla bekam auch René Nemitz Anfang des Sommers die Diagnose.

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Thannheiser ist seit rund einem Jahr zurück bei der Mannschaft und auch für Stöver gibt es nun Hoffnung auf ein baldiges Comeback: „Stöver trainiert wieder, aber mit Vorsicht“, so Müller. Im Moment habe Marvin Stöver aber alles im Griff.

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