"Rückrunde kann kommen"

WERNE Die Handballerinnen des TV Werne haben sich vor ihrer ersten Verbandsliga-Saison bescheidene Ziele gesteckt - und sie sind auf Kurs. Der Aufsteiger rangiert derzeit auf Rang sechs - punktgleich mit dem ASC 09 Dortmund und Mitaufsteiger SG TuRa Halden-Herbeck (je 11:11 Zähler). Dominik Möller sprach mit Wernes Spielertrainerin Beate Przybilla über die anstehende Rückrunde und die ersten sportlichen Eindrücke des Liga-Neulings.

10.01.2008, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Frau Przybilla, zufrieden bislang?

Przybilla: Auf jeden Fall. Unser Ziel war es, nicht abzusteigen. Wir stehen jetzt im Mittelfeld - und da wollen wir bis zum Saisonende auch bleiben.

War es schwierig für Sie und ihr Team, sich auf die neue Spielklasse einzustellen?

Przybilla: In der Verbandsliga weht schon etwas rauherer Wind. Es gibt viele starke Einzelspielerinnen, und das Tempo ist deutlich höher.

Also gab's Anpassungsprobleme...

Przybilla: Nicht wirklich. Eher das Gegenteil ist der Fall. Es ist schön zu sehen, dass wir auch in der Verbandsliga nicht nur mithalten sondern auch bestehen können.

Was hat sich denn dann zur vergangenen Landesliga-Saison genau verändert?

Przybilla: Unsere Philosiophie ist noch immer die gleiche. Wir wollen solide verteidigen und schnell nach vorne spielen. Allerdings ist unsere Deckung nicht mehr das Bollwerk, das es noch in der Landesliga war. Die Gegner sind im Vergleich individuell deutlich stärker als noch in der Landesliga. Aber es macht Spaß, sich mit starken Gegner zu messen.

Und wie war die Vorbereitung auf die Rückrunde?

Przybilla: Gut. Nach zwei Wochen Weihnachtspause haben wir letzte Woche ein Vorbereitungsturnier in Havixbeck gespielt - und gewonnen. Das Turnier war gut, um wieder reinzukommen und den eigenen Rhythmus zu finden. Die Rückrunde kann kommen.

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