Saisonziel korrigiert: Dauerbrenner Marvin Stöver (23) will mit dem WSC weiter nach oben

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Marvin Stöver zählt zu den absoluten Stammkräften beim WSC. Bislang verpasste er keine Minute. Vor dem Deuten-Spiel hat der Dauerbrenner das Saisonziel korrigiert - natürlich nach oben.

von Marcel Schürmann

Werne

, 11.10.2019, 16:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf Marvin Stöver ist Verlass. So sieht es zumindest Trainer Lars Müller. Bislang stand der Außenbahnspieler in jedem Meisterschaftsspiel für den Werner Fußball-Landesligisten über die volle Distanz auf dem Platz. Neben ihm kommen nur Abwehrrecke Nico Holtmann und Keeper Jorma Hoppe ebenfalls auf die maximale Minutenanzahl. 810 sind es nach neun gespielten Spielen.

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Am kommenden Sonntag sollten für Stöver 90 weitere dazu kommen, wenn der WSC beim Aufsteiger SV RW Deuten gastiert (15 Uhr, Sportanlage Weseler Straße 327, 46286 Dorsten). „Ich rechne fest mit einem Startelf-Einsatz“, sagte er im Gespräch mit dieser Redaktion. Alles andere würde auch sehr überraschen. Der 23-Jährige spielt vielleicht seine beste Saison, bereitete bereits einige wichtige Tore vor, wie beispielsweise das 2:0 in Gemen oder das jüngste 3:2 gegen Dorsten-Hardt.

Saisonziel korrigiert: Dauerbrenner Marvin Stöver (23) will mit dem WSC weiter nach oben

Glänzte diese Saison schon mehrfach als Vorbereiter - wie hier vor dem 2:0 bei Westfalia Gemen: Marvin Stöver (l.). © Schürmann

Mentalität - die große Stärke des WSC

Stöver gibt Vollgas - auch in den Schlussminuten rennt er noch im Vollsprint unermüdlich über seine rechte Seite. Diese Einsatzbereitschaft, so Stöver, bringt aber die ganze Mannschaft mit: „Unsere Stärke ist die Mentalität. Das hat man letzten Sonntag gesehen, als wir wieder zurückgekommen sind. Alle hängen sich rein und kämpfen, um die Siege über die Zeit zu bringen.“ Achtmal ging der WSC in den neun Spielen schon als Sieger vom Platz. „Von der Punkteausbeute können wir uns nicht beschweren. Wir haben meistens verdient gewonnen“, sagte Stöver.

„Unsere Stärke ist die Mentalität. Alle hängen sich rein und kämpfen, um die Siege über die Zeit zu bringen.“
Marvin Stöver, Werner SC

Der große Unterschied zum Werner SC aus der letzten Saison sei ganz einfach: „Wir sind noch eingespielter als letztes Jahr. Jeder hat sich weiterentwickelt, Erfahrungen gesammelt. Wir spielen jetzt offensiver, laufen die Gegner noch früher an. Das zeigt, dass wir uns an die Liga und die Gegner gewöhnt haben.“

Stöver: „Platz drei sollte unser Ziel sein“

Vor der Saison hat der WSC als Saisonziel Tabellenplatz sechs ausgegeben. Derzeit deutet alles darauf hin, dass Stöver und Co. dieses Ziel weit übertreffen werden. Das sieht Wernes Dauerbrenner übrigens genauso: „In der jetzigen Situation sind Kinderhaus und Mesum unsere ärgsten Konkurrenten. Wir wollen natürlich so lange wie möglich da oben bleiben, aber ich denke, Platz drei sollte mittlerweile unser angepeiltes Ziel sein.“

Gegen Deuten sollen für den WSC die nächsten drei Punkte her, auch wenn der Aufsteiger für die Werner eine große Unbekannte ist. Stöver: „Ich habe noch nie gegen Deuten gespielt. Ich habe nur gehört, dass sie sehr heimstark sind und nicht umsonst auf Platz fünf stehen. Trotzdem: Wir spielen voll auf Sieg“, kündigte Stöver selbstbewusst an. Grund dazu hat Wernes Dauerbrenner allemal.

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