Sebastian Schütte (24): „Ich habe keine Lust, um die Goldene Ananas spielen zu dürfen“

mlzSV Herbern

Seit August hat Sebastian Schütte nicht mehr für den SV Herbern gespielt. Nun machte er den ersten Schritt in Richtung Comeback - und dann will Schütte richtig angreifen.

Herbern

, 27.11.2019, 09:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange Zeit hat dem SV Herbern eines seiner bekanntesten Gesicher gefehlt. Seit dem 24. August verpasste Sebastian Schütte alle Spiele der Landesliga-Fußballer verletzungsbedingt. Mittlerweile gibt es einen neuen Stand.

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„Ich hatte die Intensität in den letzten Wochen langsam im Training gesteigert und am Dienstag letzter Woche zum ersten Mal Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht“, sagt Schütte. Der schnelle Lohn: Beim Westfalenpokal-Spiel gegen Regionalligist SV Rödinghausen tauchte der Name Schütte erstmals wieder im SVH-Kader auf. Der 24-Jährige war sich zwar sicher, noch keine Spielpraxis zu erhalten. „Dennoch war das Gefühl ein anderes, als in Zivil am Rand zu stehen“, sagt Schütte.

Und in Zivil musste er die Herberner Spiele seit Ende August eben immer verfolgen. Nur drei Meisterschaftsspiele bestritt Schütte, verpasste das Derby gegen den Werner SC. Ein Pressschlag gegen Borken (2:2) setzte ihm am eingangs erwähnten 24. August zu. „Selbst in den Wochen, wo ich nicht aktiv dabei sein konnte, habe ich versucht, möglichst nah am Team zu sein und die Mannschaft zu unterstützen und zu pushen“, sagt Schütte.

Sebastian Schütte will im neuen Jahr angreifen mit dem SV Herbern

Jetzt ist er wieder aktiv dabei. An Einsatzminuten noch in diesem Jahr, daran glaubt Schütte allerdings nicht. „Ich gehe nicht davon aus, dass ich in diesem Jahr noch ein Spiel absolvieren werde, geschweige denn in der Halle spielen werde. So vernünftig bin ich in meinem Alter nun schon“, so Schütte. Nichtsdestotrotz will er zunächst beschwerdefrei trainieren und sich um seine Fitness bemühen - auch wenn seine Teamkollegen in Winterpause gehen.

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Mit einem fitten Schütte soll es dann in die Rückrunde gehen für den SV Herbern. „Wir wollen versuchen, die maximale Platzierung zu erreichen. Wenn wir unsere Leistung konstant abrufen, werden wir sicherlich noch ein paar Plätze gut machen“, sagt er. Aktuell sind die Herberner Tabellenfünfter. Schütte legt nach: „Ich habe keine Lust, hinterher um die Goldene Ananas spielen zu dürfen!“

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