Serkan Adas von Eintracht Werne ist den Verantwortlichen „schon auf den Geist gegangen“

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Serkan Adas von Eintracht Werne konnte es kaum erwarten, bis Einspruch gegen seine sechsmonatige Sperre eingelegt werden durfte. Eines ist ihm während der Zeit ohne Fußball klar geworden.

Werne

, 13.11.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es gibt nicht viele, für die die Saisonpause im Amateurfußball einen Vorteil hat: Serkan Adas von Eintracht Werne ist einer von ihnen. Er wurde im August wegen Spuckens für sechs Monate gesperrt. Die Sperre läuft aber auch ohne Spiele weiter - und könnte sogar noch verkürzt werden.

Denn ab dem 1. November besteht die Möglichkeit, Einspruch gegen die Dauer einzulegen. „Ich habe mit Mario (Martinovic, Trainer der ersten Mannschaft, Anm. d. Red.) und Rainer (Fiebig, Sportlicher Leiter, Anm. d. Red.) geschrieben. Sie haben direkt am Ersten den Antrag gestellt.“

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Adas konnte es kaum erwarten, bis die Möglichkeit dazu bestand. „Ich bin denen schon auf den Geist gegangen. Mario hat immer gesagt: Ruhig, Serkan, ruhig.“ Und die Chancen, dass die verbleibenden drei Monate der Sperre auf Bewährung ausgesetzt werden, seien laut Adas auch nicht so gering. „Ich hoffe es, aber bin nicht zu 100 Prozent sicher. Die Strafe war zu hart. Vielleicht haben die auch später gemerkt, dass sechs Monate zu hart waren.“

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Bei einer Sache ist er sich aber sicher: „Ich spiele schon so lange Fußball. Ich kann gar nicht ohne. Ich möchte nie mehr so lange nicht spielen können.“ Das Zugucken sei für den Werner besonders schlimm gewesen.

„Ich habe mir bei den Spielen immer gedacht, jetzt würde ich gerne eingreifen. Es ist auf jeden Fall scheiße. Nach einer Zeit ist das nervig. Ich möchte wieder spielen.“ Immerhin habe der 25-Jährige bis zum Lockdown trainieren können. Dass derzeit aber nicht gespielt werden könne, mache die Sperre etwas erträglicher.

Adas möchte dieses Jahr noch ein, zwei Spiele machen

Der Werner hofft, dieses Jahr noch ein, zwei Partien machen zu können. „Ich freue mich über jedes Spiel, dass ich machen kann.“ In der trainingsfreien Zeit gehe er laufen. „Ich gehe davon aus, dass die Anderen das auch machen. Zumindest schicken die das immer in die Gruppe.“

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