Simon Bennett spielt die lange Saisonvorbereitung der LippeBaskets in die Karten

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Am Montag starten die LippeBaskets in die Saisonvorbereitung. Damit ist die Zeit bis zum Saisonbeginn im Oktober so lang wie nie. Simon Bennett spielt das durchaus in die Karten.

Werne

, 16.07.2020, 12:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch die LippeBaskets mussten ihre vergangene Saison in der Regionalliga frühzeitig aufgrund des Coronavirus beenden. Auch auf die neue Spielzeit hat die Pandemie Einfluss - sie startet erst Ende Oktober. Dennoch beginnen die LippeBaskets bereits am Montag wieder mit der Vorbereitung.

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Rund drei Monate sind es also zwischen Trainings- und Saisonstart. Eine ganz schön lange Zeit also, die es gilt, sinnvoll zu füllen. Auch die Motivation muss hoch gehalten werden. Für Simon Bennett stellt das allerdings aktuell kein großes Problem da.

„Man freut sich jetzt umso mehr“

„Ich glaube, für uns hat Corona das Thema Basketball nochmal so richtig gehypt“, erklärt Simon Bennett. „Man hat einfach, jetzt wo man nicht durfte, gemerkt, wie einem der Basketball aktuell noch mehr fehlt. Man freut sich jetzt umso mehr auf die Zeit, wenn es endlich wieder los geht mit dem richtigen Training.“

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Auch der frühe Trainingsstart spielt dem Basketballer in die Karten. „Ich habe von meiner Operation am Steißbein nach wie vor eine Wunde, die noch verheilen muss. Das bedeutet auch, dass ich aktuell noch krank geschrieben bin und nicht trainieren kann“, so Bennett.

Das gilt zwar nur vorerst. Allerdings kann er durch den späten Saisonstart dennoch vermutlich eine gute Vorbereitung absolvieren. „Ich habe ja genug Zeit, diese Wunde wird ja irgendwann wieder verheilen. Danach kann ich dann wieder vollkommen eingreifen“, sagt Simon Bennett.

Wenn es dann wieder richtig los geht, hat er große Ziele für sich persönlich - auch wenn er schon in der vergangenen Saison einer der Top-Scorer im Team war. In dieser Saison geht es für ihn aber nicht in erster Linie um die Punkte, die er selbst erzielt.

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„Ich will auf jeden Fall dem Team helfen und noch mehr leisten“, erklärt Bennett. „Man hat ja in der letzten Saison schon gesehen, wie gut die jungen Spieler sind. Und die sind jetzt noch besser geworden. Ich will ihnen bei ihrer Entwicklung weiterhelfen.“

Natürlich hat er auch für sich selbst Ambitionen: „Ich will natürlich gerne weiterhin viel Starting Five spielen. Aber das steht für mich aktuell definitiv nicht an erster Stelle. Es geht viel mehr um die Mannschaft.“

Die Arbeit als Trainer kommt für ihn vorerst aber nicht in Frage - auch, wenn er da verletzungsbedingt in der vergangenen Spielzeit schon mal kurz reingeschnuppert hat: „Im Moment fühle ich mich dafür einfach noch zu fit. Ich möchte mit den Jungs definitiv noch spielen in dieser Saison. Und darauf freue ich mich schon sehr.“

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