Entscheidung über das Sommerturnier des Reitvereins St. Georg steht fest

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In weniger als einem Monat soll das Sommerturnier auf der eigenen Anlage des Reitvereins St. Georg in Werne stattfinden. Jetzt steht fest, ob die Ausrichtung des Turniers möglich ist.

Werne

, 28.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Normalerweise steht für den Reitverein St. Georg in Werne Ende August das Sommerturnier auf der eigenen Anlage ganz groß im Kalender. Auch in diesem Jahr soll das Event stattfinden, gute Nachrichten also für alle Reiter. Jedoch wird das Turnier durch die Maßnahmen des Coronavirus ein wenig anders ablaufen als sonst. Die erste sichtbare Änderung ist zunächst einmal die Dauer der Veranstaltung. Denn unter normalen Umständen gibt es vier Tage lang Reit-, Dressur- und Springwettbewerbe satt.

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Dieses Jahr geht das Event jedoch nur von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August. Der Donnerstag fällt somit als Wettkampftag weg. Die verkürzte Version kommt daher zustande, weil es diesmal deutlich weniger Prüfungen gibt. „Die S-Dressur und das S-Springen werden wegfallen“, erklärt Andreas Trouvain, Vorsitzender des Vereins St. Georg.

Neben der Zuschaueranzahl, die nach den offiziellen Angaben bei 300 Menschen liegt, ist auch die Zahl der Teilnehmer durch die aktuellen Maßnahmen geschrumpft. „Es wird deutlich weniger Reiter geben als sonst, auch wegen der Startplatzbegrenzung.“

Turnier eher auf Amateurreiter ausgelegt

Diese ist bereits in der Ausschreibung für jede einzelnen Prüfungen angegeben und liegt zwischen 30 und 95 Teilnehmern. In den vergangenen Jahren haben bei dem Sommerturnier in Werne immer an die 2000 Reiter mit ihren Pferden teilgenommen. Dieses Mal will man eher Amateurreitern die Startplätze geben und das Event nicht unbedingt auf Profis auslegen, so Trouvain.

Platzierungen wird es keine geben, da eine Siegerehrung nicht stattfinden darf. „An der Meldestelle können sich die Reiter aber ihre Urkunden abholen, Schleifen gibt es eigentlich auch nicht“, erklärt Trouvain.

Aktuell stecken die Verantwortlichen mitten in der Vorbereitung. „Wir haben bereits die Maßnahmen besprochen, Aufgaben verteilt und ein Konzept ausgearbeitet, wie wir die Laufwege der Reiter mit ihren Pferden gestalten“, so Trouvain. Vom Pferdesportverband Westfalen haben sie genaue Vorschriften erhalten, wie ein solches Turnier ablaufen soll, wie viele Zuschauer und Reiter es beispielsweise geben darf.

Große Sorgen, dass etwas nicht klappen wird, hat der Vorsitzende aktuell nicht. „Wir halten uns an die Regeln und wenn alles nach Plan läuft, habe ich keine Bedenken.“ Ein Aspekt, der noch bedacht werden muss, ist die Tatsache, dass das Turnier am Ende der Sommerferien beginnt. Da es aktuell die Test-Pflicht für Reisende aus Risikogebieten gibt, könnte sich an der Situation des Events noch einmal etwas ändern. Stand jetzt soll es aber stattfinden, so Trouvain.

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