Start-Ziel-Sieg für die LippeBaskets

Basketball

In Paderborn galt es für die LippeBaskets ein Team um einen ehemaligen National- und Bundesligaspieler zu bezwingen. Bei der heimstärksten Mannschaft der Liga sorgten die Lippebaskets für einen deutlichen Erfolg.

von Isabell Michalski

WERNE

, 17.12.2017, 16:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Ex-National- und Bundesligaspieler Ole Wendt war auf Paderborner Seite der einzige in Normalform.Topscorer Cajus Kramer führte die LippeBaskets in Paderborn zum Erfolg.

Der Ex-National- und Bundesligaspieler Ole Wendt war auf Paderborner Seite der einzige in Normalform.Topscorer Cajus Kramer führte die LippeBaskets in Paderborn zum Erfolg. © Michalski

Auswärtssieg beim heimstärksten Team der Liga: Die LippeBaskets Werne gewannen am Samstag in der 2. Basketball-Regionalliga nach einem einseitigen Spiel deutlich mit 90:66 (31:16, 19:15, 21:10, 11:25) bei den Paderborn Baskets II.

„Das erste Viertel war unsere bisher beste Saisonleistung,“ sagte LBW-Trainer Christoph Henke nach dem Spiel freudestrahlend über den deutlichen Erfolg seiner Mannschaft. Im Duell mit dem ehemaligen National- und Bundesligaspieler, Ole Wendt, der in Paderborn als Spielertrainer aktiv ist, und dessen Teamkameraden durften die Werner nach einem letztlich souveränen Sieg jubeln.

Werne erwischt Sahnetag

Bereits in den ersten Spielminuten zeigten die Werner, dass sie einen Sahnetag erwischt hatten und trafen nach Belieben. Gegen die Paderborner Mann-zu-Mann-Verteidigung setzten sich die LippeBaskets ein ums andere Mal durch, sodass die Werner nach fünf Minuten bereits mit 15:6 in Führung gingen.

Auf Paderborner Seite war nur Ole Wendt in Normalverfassung und traf für die Gastgeber. Jedoch verteidigten die Werner besonders gegen ihn stark und bereiteten ihm Probleme, seine Klasse zu zeigen.

Nach dem ersten Viertel betrug die Werner Führung bereits 31:16. Zu diesem Zeitpunkt rief Christoph Henke seine Mannschaft dazu auf, genauso weiterzuspielen. Dies tat sie auch. Die LippeBaskets gaben weiter alles und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Paderborns Coach Wendt fand für die Leistung seiner Mannschaft keine Worte: „Wir waren heute echt schlecht. Werne hat alles getroffen und wir konnten nicht antworten.“ Und so lagen die LippeBaskets zur Halbzeit bereits überdeutlich mit 50:31 in Führung.

Treffer aus allen Lagen

An dieser starken Leistung änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Während die Paderborn Baskets weiterhin Wurfpech hatten, trafen die LippeBaskets aus allen Lagen und von allen Positionen. Besonders Jugendspieler Louis Barkowski zeigte starke Aktionen und punktete für die Werner. Bei einem Korbleger knickte er später aber um und konnte danach nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

Nach 26 Minuten bauten die LippeBaskets die Führung das erste Mal bis auf 30 Punkte aus (63:33). Diesen Vorsprung hielten sie bis zum letzten Viertel, in dem die Werner etwas lässiger spielten und Paderborn Ergebniskosmetik betreiben ließen. Doch auch dies änderte nichts mehr am überraschend Deutlichen 90:66-Sieg der Werner bei den heimstarken Paderbornern.

Erleichterung vor der Winterpause

Nach dem Erfolg machte sich Erleichterung bei den LippeBaskets breit, die jetzt bereits fünf Siege auf ihrem Konto haben, nun auf dem achten Tabellenplatz überwintern und damit eine deutlich bessere Ausgangslage als im letzten Jahr haben, als nur ein Sieg bis Weihnachten eingefahren werden konnte.

Vom Paderborner Trainer Ole Wendt bekamen die Werner deshalb auch ein großes Lob: „Wenn Werne so weiterspielt, werden sie mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.“

Regeneration für angeschlagene Spieler

Christoph Henke sagte nach dem Spiel, dass sich Barkowski und die anderen angeschlagenen Spieler nun über die Weihnachtspause auskurieren sollen. Auch Cajus Cramer und Niklas Keilinghaus waren unter der Woche angeschlagen und konnten nicht trainieren und Yannick Brüggemanns Fußverletzung ist noch immer nicht vollständig auskuriert. Daher kommt die nun anstehende Pause gerade recht.

LBW: Wiedey (6), Tilkiaridis (2), Cramer (20/5), Leidag (6/1), Keilinghaus (3), Mersch (8), Meinert (14/4), König (19/1), Barkowski (6), Brüggemann (6)

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