Stockums Ex-Trainer Klammroth im Interview

Fußball: Kreisliga A

Seit dem ersten Dezember gehen André Klammroth und der SV Stockum getrennte Wege. Der Ex-Trainer, der sich im Duell gegen Herringen (0:9) einen Bruch der Mittelhand zuzog, ist froh, dass das Kapitel Stockum für ihn nun erledigt ist.

WERNE/STOCKUM

, 22.12.2016, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit der Punkteausbeute ist der Ex-Trainer von Stockum zufrieden, mit der Zusammenarbeit mit der Sportlichen Führung eher nicht.

Mit der Punkteausbeute ist der Ex-Trainer von Stockum zufrieden, mit der Zusammenarbeit mit der Sportlichen Führung eher nicht.

Wie haben Sie von der Trennung erfahren? Vorstandsmitglied Josef Holtrup hat mich angerufen, dann haben wir uns mit Jörg Baumann (Co-Trainer) zusammengesetzt. Wir Trainer wollten die Mannschaft verändern, auch mit Neuzugängen. Dabei sind wir nicht auf einem Nenner gekommen. Wir haben uns im beidseitigen Einvernehmen getrennt. Ich bin froh, dass wir uns so geeinigt haben und froh, dass es vorbei ist.

Was war das Problem? Ich wollte die Mannschaft verändern. Es waren einige nicht damit zufrieden, dass ich Neuzugänge holen und umstellen wollte.

Gab es auch sportliche Gründe? Ich bin zufrieden mit der Punkteausbeute. Die 19 Punkte waren sportlich gesehen total gut. Als ich Ali Karaman als Kapitän nach den ersten Spielen abgesetzt hatte, lief es besser. Wir haben das Beste rausgeholt.

Wie war die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins? Natürlich wünsche ich dem Verein alles Gute, aber die Zusammenarbeit mit der sportlichen Führung war traurig. Jörg Baumann und ich mussten uns um alles kümmern. Wenn der Verein sich von drei bis vier Leuten dirigieren lässt und kein Unterbau hat, dann ist das ein tot geborenes Kind. Es war vor Saisonbeginn ein Himmelfahrtskommando. Man hatte mich damals davor gewarnt.

Wie geht es jetzt für Sie weiter? Erst einmal werde ich jetzt den Arm auskurieren und ab der nächsten Saison bin ich für alles offen.

 

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