Stockums neuer Co-Trainer Henrik Schmidt: „Junge Spieler sind heiß auf Erfolge“

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Neue Aufgabe, neues Glück. Henrik Schmidt freut sich auf sein Co-Traineramt beim SV Stockum. Das sagt der Coach zu seinem Wechsel zum SVS und zu den Zielen für die anstehende Saison.

von Nawid Nabisada

Werne

, 03.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Doppelabstieg binnen zweier Jahre, sieben Abgänge aus der Fußball-Reservemannschaft des Werner SC. Es war ein trauriges Ende für Wernes Zweite. Nach dem bitteren sportlichen Gang in die C-Klassigkeit und der daraus resultierenden Auflösung der Mannschaft, verließen zunächst sieben Spieler den Verein und auch Trainer Henrik Schmidt ging von Bord. Jetzt hat Schmidt einen neuen Klub gefunden - ihn zieht es zum SV Stockum. Dort wird er die Co-Trainer-Position neben Zakaria Slimani einnehmen.

„In Werne gab es für mich keine Perspektive mehr. Wir haben keine Mannschaft mehr aufgestellt bekommen und somit war der Abschied vorhersehbar. Der Verein hat mir als Spieler und Trainer viel bedeutet und auch als Trainer wurde mir viel Vertrauen geschenkt. Der Abschied fällt dann nie leicht, vor allem nicht der von meinem Jugendverein“, sagte Henrik Schmidt im Gespräch mit dieser Redaktion.

Neue Perspektive und Position bei Stockum

„Stockum hat Interesse gezeigt, mich als Trainer einzustellen. Ich war auf der Suche nach einem neuen Verein, der SV wusste das und somit haben wir uns in Verbindung gesetzt“, so Schmidt weiter. Er freut sich auf seine neue Aufgabe als Torwarttrainer und auf die Zusammenarbeit mit Slimani: „Ich kenne ihn durch meine frühere Zeit bei Stockum und habe schon mit ihm gespielt und trainiert. Ich halte ihn für einen starken Trainer und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit“.

Slimani, der Trainer des A-Ligisten musste sich sowohl um die erste Mannschaft als auch teils um das Reserveteam kümmern. Dazu scoutete er noch Spieler, organisierte den Trainingsbetrieb und sorgte für den Klassenerhalt des Teams.

Schmidt: „Junge Spieler heiß auf Erfolge“

Viele unbekannte Gesichter kommen auf Schmidt zu: „Ich kenne erst zwei bis drei Spieler vom Stockum. Ich weiß aber, dass es viele junge Spieler im Kader gibt“. Das hat laut Schmidt Vor- und Nachteile: „Das kommt ganz darauf an, wie die Jungs drauf sind. Junge Spieler lassen sich besser formen als altgestandene Spieler. Die sind noch heiß auf Erfolge und können sehr zielstrebig sein. Bei älteren Spielern hat man aber meistens den Vorteil, dass diese in der Regel konzentrierter und ruhiger sind, was das Arbeiten mit ihnen oft einfacher macht“.

Schmidt betont auch, dass er Slimani in puncto Spielerwahl und Disziplin vollstes Vertrauen schenkt.

Viele fremde Gegner für Schmidt

Zu der kommenden Saison, der Liga und den Gegnern kann der neue Co-Trainer noch nichts Genaueres sagen. Der SV Stockum spielt in der Kreisliga A1 Unna/Hamm - für Schmidt eine bisher völlig unbekanntere Liga.

„Fürs Erste muss ich mich in meiner eigenen Mannschaft einfinden. Wichtig ist, dass die Chemie im eigenen Team stimmt, bevor ich mir Gedanken um unsere Gegner mache. Wenn es so weit ist, werde ich mir auch darüber den Kopf zerbrechen. Wenn ich dann ein Bild von unseren Gegnern habe, kann ich auch unsere Chancen in der Liga einschätzen“.

Was Schmidt aber jetzt schon sagen kann: „Der Klassenerhalt muss auf jeden Fall drin sein.“

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