Stockums Plan für die Kreisliga B liegt endgültig „ganz unten in der Schublade“

mlzSV Stockum

Schon lange hatten sie es geahnt, nach dem Votum des Verbands ist es nun endgültig klar: Der SV Stockum spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A.

Stockum

, 09.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jetzt ist es endgültig: Der Verbandstag des Fußball- und Leichtathletikverbandes hat den Saisonabbruch mit eindeutiger Mehrheit beschlossen. Inkludiert darin ist auch die Entscheidung, dass keine Mannschaften ab-, dafür aber vermehrt Mannschaften aufsteigen.

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Für den SV Stockum bedeutet das: Sie können endgültig mit dem Klassenerhalt in der Kreisliga A planen. „Wir haben darüber auch in den letzten Tagen schon gesprochen“, berichtet Yassine Najih, Geschäftsführer des SV Stockum. „Die Freude bei uns ist da natürlich riesig.“

„Unwahrscheinlich, dass sich die Saison nochmal ändert“

Dennoch gibt er zu: Mit einem ganz anderen Ergebnis habe er nicht mehr gerechnet. „Klar, man hat da schon in den letzten Wochen irgendwo mit gerechnet. Es war ja schon unwahrscheinlich, dass sich diese Entscheidung nochmal ändert“, so Najih.

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Außerdem: Der SVS hätte den Verbleib in der Kreisliga A gerne auf anderem Wege geschafft. „Wir hätten uns das schon gewünscht, dass wir das sportlich hätten schaffen können“, so Najih. „Wir waren gut vorbereitet auf die Rückrunde. Aber beschweren wollen wir uns darüber natürlich nicht.“

Eine große Feier für den Klassenerhalt werde es beim A-Ligisten aber nicht geben, kündigt der Geschäftsführer an: „Die Freude ist immernoch da, vielleicht spenden wir mal ne Kiste Cola. Aber dann kann auch weiter trainiert werden, die Jungs sind ja schon wieder gut dabei.“

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Auch die Neuzugänge trainieren bereits mit - schon seit einigen Wochen mit dem Blick auf die Kreisliga A. „Wir sind schon mit der Perspektive in die Gespräche gegangen“, gibt Najih zu. „Natürlich wusste aber jeder, dass es auch hätte anders kommen können.“

Einen Plan gab es dafür aber nicht wirklich. „Der lag schon irgendwo weit unten in der Schublade“, so Najih. „Jetzt ist er aber wirklich und endgültig nach ganz unten gerutscht und wir können uns voll und ganz auf die Kreisliga A in der kommenden Saison konzentrieren.“

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