SV Herbern akzeptiert Stückmanns Rücktritt

Fußball

Andreas Stückmann ist nicht mehr Trainer bei der Fußball-Landesliga-A-Jugend des SV Herbern. Der 49-Jährige gab am Sonntag nach der 1:5-Heimniederlage gegen den FC Preußen Espelkamp seinen Rücktritt bekannt. Die Nachfolge tritt interimsweise der bisherige Co-Trainer Markus Krälemann an.

Herbern

, 08.11.2017, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Stückmann (knieend, rechts) ist nicht mehr Trainer bei den A-Jugend-Fußballern des SV Herbern.

Andreas Stückmann (knieend, rechts) ist nicht mehr Trainer bei den A-Jugend-Fußballern des SV Herbern. © SVH

Andreas Stückmann ist nicht mehr Trainer bei der Fußball-Landesliga-A-Jugend des SV Herbern. Der 49-Jährige gab am Sonntag nach der 1:5-Heimniederlage gegen den FC Preußen Espelkamp seinen Rücktritt bekannt. Die Nachfolge tritt interimsweise der bisherige Co-Trainer Markus Krälemann an.

Eigentlich wollte Stückmann früher gehen. Schon nach der 3:4-Niederlage im Kreispokal bei der SG Sendenhorst am vergangenen Donnerstag bot der Ex-Coach dem Jugendvorstand seinen Rücktritt an. Der überredete ihn allerdings noch zum Weitermachen. Für drei Tage.

Am Sonntag nach Spielschluss kam es dann abermals zum Zusammentreffen zwischen Stückmann und Vorstand. Der Vorstand willigte ein. „Ich wollte frühzeitig einen Impuls von Außen setzen. Die Trennung hat rein sportliche Gründe und wir sind im Guten auseinandergegangen“, sagte Stückmann am Mittwoch.

Auch die Verantwortlichen des SV Herbern erhoffen sich von der Trennung von Stückmann eine Verbesserung der aktuellen Situation der Herberner. Der SVH steht momentan mit lediglich einem mageren Pünktchen am Tabellenende der Landesliga 1. Vom rettenden Ufer trennen die Herberner schon fünf Punkte.

„Wir hoffen, dass diese Entscheidung nun neue Kräfte in der Mannschaft freisetzt, wir kämpfen bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt“, sagte Robert Heitmann, Sportlicher Leiter der Herberner Jugend, am Mittwoch. Einen neuen Trainer wollen die Herberner Verantwortlichen nun ganz in Ruhe suchen. „Es wird keinen Schnellschuss geben“, versicherte Heitmann.

Andreas Stückmann, der die Herberner erst im Sommer von Thomas Berndsen übernommen hatte, legt jetzt bis zum Winter erst einmal eine Pause ein. „Ich habe zwar schon zwei Anfragen, aber die habe ich abgelehnt“, sagte er.

Nach der Winterpause könnte er sich aber durchaus vorstellen, wieder an der Seitenlinie eines Fußballvereins zu stehen. Der SV Herbern verschwindet bei Stückmann indes nicht komplett vom Radar. „Ich werde mir irgendwann noch einmal ein Spiel der A-Jugend ansehen“, so der 49-Jährige weiter.

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