SV Herbern gegen Werner SC: Ein Derby auf Augenhöhe

Fussball Landesliga 4

Das Landesliga-Derby zwischen dem SV Herbern und dem Werner SC steigt am Sonntag. Die Trainer beider Mannschaften erwarten eine enge Partie - Werne hofft auf den ersten Dreier.

Herbern, Werne

, 22.03.2019, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Hinspiel schenkten sich der Werner SC und der SV Herbern nichts. In dieser Szene wird Herberns Sebastian Schütte (gelb) von drei WSC-Spieler bedrängt. Beide Trainer erwarten am Sonntag ein enges Spiel.

Im Hinspiel schenkten sich der Werner SC und der SV Herbern nichts. In dieser Szene wird Herberns Sebastian Schütte (gelb) von drei WSC-Spieler bedrängt. Beide Trainer erwarten am Sonntag ein enges Spiel.

Am Sonntag findet das Derby zwischen den beiden Fußball-Landesligisten SV Herbern und Werner SC am Siepenweg in Herbern statt. Beide Mannschaften sind heiß auf die Partie und freuen sich auf ein spannendes Lokalduell. Anpfiff ist um 15.15 Uhr.

Landesliga 4

SV Herbern – Werner SC

Unter der Woche war das Derby bereits bei vielen Fans beider Vereine ein Thema. Auch den Spielern der beiden Teams merkt man es an, dass sie richtig Lust auf die Partie am Sonntag haben. Von einer Art Brisanz möchte Herberns Trainer Holger Möllers nicht sprechen: „Brisanz ist da zu hochgegriffen. Ich glaube, die Vorfreude überwiegt. Die vergangenen Spiele fanden immer unter den Augen vieler Zuschauer statt. Das sind die Spiele, wofür die Spieler brennen.“

Möllers erwartet ein ausgeglichenes Spiel. Seine Mannschaft zeigte unter der Woche im Training gute Einheiten. „Da hat man gemerkt, dass jeder sich für die Startelf am Sonntag empfehlen wollte. Es war richtig Feuer drin“, freute sich Möllers. Die Stärken des WSC sieht er im Auftreten der Mannschaft. „Werne tritt sehr geschlossen auf. Sie sind immer in der Lage, ein Spiel zu drehen, auch wenn sie in Rückstand liegen. Sie werden alles dafür tun, endlich mal gegen Herbern zu gewinnen“, sagte Möllers.

Vier Derbys und noch keinen Sieg für Werne

In vier Landesliga-Derbys gab es bislang keinen Sieg für die Gäste. Zwei Unentschieden und ein Sieg für Herbern lautet die Statistik. „Darauf werden wir uns nicht ausruhen. Das Team wird Werne keinen Zentimeter schenken“, so Möllers. Er kann aus einem vollen Kader schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Vincent Sabe und den gesperrten Dennis Idczak sind alle Akteure dabei.

Sein Gegenüber Lars Müller, Trainer des WSC, erwartet eine schwere Aufgabe für sein Team. „Im Idealfall wird es eine enge Kiste. In Herbern anzutreten, ist sicherlich nicht der große Jackpot“, stellt Müller klar. Die Partie sei zwar eine besondere, weil die vergangenen Derbys immer viele Zuschauer sahen, „aber das ist nun unser viertes Aufeinandertreffen, deshalb hat sich die Stimmung im Vorfeld etwas beruhigt.“

Lars Müller sieht seine Truppe nicht als Favorit

Den Gastgeber beschreibt Müller als spielstark. Herbern habe viele Akteure in den Reihen, die schon länger in der Landesliga spielen. „In Herbern gehen wir sicherlich nicht favorisiert in die Partie, aber wir hoffen natürlich, dass wir endlich gegen sie punkten können und uns vielleicht den ersten Derbysieg holen“, so Müller.

Verzichten muss der Gäste-Coach auf Flügelspieler Jannik Prinz, der sich in der vergangenen Woche an der Hand verletzt hatte. Neben den vier Langzeitverletzten stehen hinter den Einsätzen von Dominik Hennes, Niklas Link und Robin Przybilla ein paar Fragezeichen. „Die drei sind angeschlagen und konnten unter der Woche nicht trainieren“, so Müller.

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