SVH II könnte als Tabellenführer ins neue Jahr gehen

Fußball: Kreisliga

Fußball-A-Ligist SV Herbern II hat am Sonntag, 11. Dezember, im Topspiel gegen Wacker Mecklenbeck die Möglichkeit, den Spitzenreiter von Platz eins der Tabelle zu verdrängen. Das Team von Spielertrainer Björn Christ geht diese Chance ganz entspannt an.

HERBERN

, 07.12.2016, 16:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wette verloren: Spielertrainer Björn Christ kam gegen Münster zu seinem fünften Saisoneinsatz und schuldet Ex-Keeper Henning Schubert ein 30-Liter-Fass Bier.

Wette verloren: Spielertrainer Björn Christ kam gegen Münster zu seinem fünften Saisoneinsatz und schuldet Ex-Keeper Henning Schubert ein 30-Liter-Fass Bier.

Weil das Spiel des DJK Wacker Mecklenbeck gegen Davaria Davensberg am vergangenen Sonntag, 4. Dezember, ausgefallen ist, steht Herberns Reserve nun punktgleich mit dem kommenden Gegner in der Tabelle da.

„Wir befinden uns in einer Super-Lage. Dass wir so gut dastehen, hätten wir uns nie erträumt“, so Christ. Ein einstelliger Tabellenplatz war das Ziel vor der Saison, nun spielen die Herberner um den Aufstieg mit. Eine Situation, die Christ und sein Team locker nehmen. „Der Druck am Sonntag liegt sicher bei Mecklenbeck, die wieder hoch wollen“, so Christ. Wacker war in der vergangenen Saison aus der Bezirksliga abgestiegen.

Herberns Spielertrainer wundert sich selbst ein bisschen darüber, dass es so gut läuft. „Ich habe meist um die acht Spieler beim Training. Seit Wochen spielen wir bei uns im Käfig vier gegen vier“, beschreibt er die Trainingssituation. Standards, Spielformen – all das könne er gar nicht einüben. Dennoch läuft es bei der Reserve.

Im Hinspiel verlor Herbern knapp mit 0:1, durch ein „dummes Tor kurz vor der Pause“, erinnert sich Christ. Wenn man nun im Rückspiel möglichst lange kein Gegentor bekäme, dann seien ein oder mehr Punkte nicht unrealistisch. „Wir hatten im Hinspiel unsere Chancen“, so der Trainer.

Christ rechnet am Sonntag mit dem Einsatz von Stefan Roters, der zuletzt krank war. Trotz des Ausfalls von Dennis Kaminski (Arbeit) und den angeschlagenen Robin Ploczicki und Mondrian Runde bei der Ersten, ist er auch guter Dinge, dass Spieler von oben runter kommen. „Bei uns sind das echte Verstärkungen, weil die Spieler auch Bock haben, in der Zweiten zu spielen“, so Christ. Außerdem ist er selbst eine Option für die Schlussviertelstunde.

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