SVH stürmt gegen die "Zerstörer"

Bezirksliga 8

HERBERN Gegen Kaiserau am vergangenen Spieltag ist sie gestartet, die geforderte Serie beim SV Herbern. Nun soll am Samstag in der vorgezogenen Partie (16.30 Uhr) bei Kellerkind SSV Mühlhausen II nachgelegt werden.

von Von Dominik Gumprich

, 16.10.2009, 16:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ralf Dreier, Trainer des SV Herbern.

Ralf Dreier, Trainer des SV Herbern.

Das ist zumindest das selbst gesteckte Ziel von SVH-Coach Ralf Dreier, der aber auch weiß, dass "die Partie erstmal gespielt werden muss." Er rechnet mit einer "Einmauerungstaktik" der Mühlhausener, die versuchen werden, dass Spiel zu zerstören. Nichts unbekanntes für die Herberner, doch oft taten sie sich gegen tief stehende Gegner schwer, die nur auf Konter lauern. "Das liegt uns nicht unbedingt, aber so eine Situation haben wir ja fast in jedem zweiten Spiel. Damit muss die Mannschaft einfach umgehen können", so Dreier. Beim Auswärtsspiel am fünften Spieltag in Königsborn stellten die Herberner dies mustergültig unter Beweis: So viel Beton konnte das Kellerkind gar nicht anrühren, als die Tormaschine des SVH sie mit 6:1 überrannte. So oder so ähnlich soll es aus Sicht der Herberner natürlich auch heute laufen.Ziel: Sechs Punkte aus zwei Spielen

Doch nach dem angestrebten Erfolg sollen noch weitere folgen, schließlich will man beim SV Herbern den Anschluss an Tabellenführer Holzwickede nicht verlieren: "Wir dürfen die nicht davonziehen lassen. Mehr als die momentanen vier Punkte Rückstand sind am Ende kaum noch aufzuholen", erklärt Dreier.

Deshalb blickt Herberns Trainer auch schon voraus, am kommenden Wochenende trifft seine Elf wieder auf ein Kellerkind, dann auf den Tabellenletzten Brackel. "Aus den beiden Spielen müssen wir sechs Punkte holen. Und ich bin mir auch sicher, dass uns das gelingt. Die Jungs werden ordentlich Gas geben", blickt Ralf Dreier voraus, der gegen Mülhausen immer noch auf den gesperrten Faruk Bozaci verzichten muss.

Auf dem Papier scheint der Sieges-Serie also nichts mehr im Wege zu stehen, aber wie sagt man so schön, "Papier ist geduldig".

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