Tomislav Bevanda ist neuer Trainer der LippeBaskets

Basketball-Oberliga

Jens König und Tomislav Bevanda kennen sich seit 23 Jahren. Damals, 1991, spielte Bevanda bei der Eröffnung der Ballsporthalle als Gastspieler für den TV Werne. Seitdem hat sich zwischen dem Sportlichen Leiter der LippeBaskets und dem Kroaten ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Jetzt stellte König den 52-Jährigen als Trainer seiner Oberliga-Mannschaft vor.

WERNE

, 04.06.2014, 22:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stolz präsentiert Jens König (l.), Sportlicher Leiter der zukünftigen LippeBaskets Werne, Tomislav Bevanda als neuen Trainer der Oberliga-Basketballer. Die zwei sind gut befreundet und kennen sich seit 23 Jahren.

Stolz präsentiert Jens König (l.), Sportlicher Leiter der zukünftigen LippeBaskets Werne, Tomislav Bevanda als neuen Trainer der Oberliga-Basketballer. Die zwei sind gut befreundet und kennen sich seit 23 Jahren.

Vorerst für ein Jahr wird Bevanda, der für diese Zeit beruflich in Münster weilt, das junge Team betreuen. Am Mittwoch leitete er eine erste lockere Trainingseinheit der Oberliga-Basketballer der zukünftigen LippeBaskets. "Ich freue mich auf die Arbeit mit einem jungen Team. Das ist vergleichbar mit der Arbeit in einer U 18", sagt Bevanda. Zuletzt hatte er immer bei Profi-Teams an der Linie gestanden. Seine bisher letzte Station war 2009 bei den Hertener Löwen in der ProB-Liga. Davor machte er unter anderem in Finnland und Luxemburg Station. "Das ist zwar alles ein anderes taktisches Niveau, aber am Ende geht es immer um Basketball", so Bevanda. Auch im Frauenbereich war der Europapokalsieger mit Zagreb von 1982 schon aktiv. 2006 führte er die Frauen der BG Dorsten zur Vize-Meisterschaft. Doch warum nun der Schritt in die Oberliga?Keine weiten Fahrten "Jens hat mich gefragt, ob ich ihm nicht aushelfen kann", sagt Bevanda. Mit einem jungen Team von vorne anzufangen, die Basis für einen neuen Verein zu schaffen, habe ihn gereizt. "Ich brauche keine weiten Fahrten in der ProB-Liga oder amerikanische Spieler", so Bevanda. Viel lieber betreibt er jetzt ehrliche Arbeit mit jungen, motivierten Spielern aus der Region. "Ich kann hier helfen, den neuen Verein aufzubauen. Das wird sehr spannend", sagt der Kroate.

Schon von Dezember 2001 bis April 2002 war Bevanda Trainer in Werne. "Ich mag die Stadt und komme immer gerne, wenn ich mal in Münster bin", sagt er. In der abgelaufenen Saison hat er zwei, drei Spiele seiner zukünftigen Mannschaft gesehen. "Aber ich weiß noch nicht, was wir für einen Basketball spielen werden. Dafür muss erst der Kader stehen. Dann werden wir sehen", erklärt der Coach. Zwei, drei motivierte, ehrgeizige Jungs würde er vor der Saison gerne noch nach Werne holen.Neuer Coach gelassen Auch Jens König hofft, mit dem erfahrenen Trainer noch Spieler nach Werne locken zu können. "Es wird für alle interessant. Sicherlich auch für ihn. Denn die Arbeit mit Profis ist was anderes", sagt König. Sein neuer Coach sieht das gelassen: "Spaß haben ist das wichtigste." So wie 1991. 

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