Toni Haßmann nimmt neuen Anlauf beim Turnier

Lenklarer Reitertage 2016

Vor zwei Jahren hat Toni Haßmann den Großen Preis der Lenklarer Reitertage gewonnen. Im vergangenen Jahr wurde ihm der Wassergraben zum Verhängnis. In diesem Jahr bringt er zwölf Pferde mit nach Lenklar. Nur sein Siegerpferd von damals, Classic Man, wird nicht dabei sein. Das hat Haßmann mittlerweile verkauft.

WERNE

, 06.04.2016, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
2014 haben Toni Haßmann und Classic Man den Großen Preis der Lenklarer Reitertage gewonnen. Auch in diesem Jahr will der 40-Jährige angreifen.

2014 haben Toni Haßmann und Classic Man den Großen Preis der Lenklarer Reitertage gewonnen. Auch in diesem Jahr will der 40-Jährige angreifen.

Die Anzahl der Pferde, die einzelne Reiter mit zu den Lenklarer Reitertagen bringen, variiert. „Manche kommen nur mit einem Pferd, andere bringen mehr mit“, erklärt Lutz Gripshöver, vor dessen Haustür das Turnier in den kommenden elf Tagen stattfinden vor.

Insgesamt gibt es 24 Boxen für Gästepferde auf dem Hof der Gripshövers. Gerade die Reiter, die eine weite Anfahrt haben, nutzen diese. Andere hingegen liefern eine logistische Meisterleistung ab, um ihre Pferde zum Turnier und anschließend wieder in den heimischen Stall zu bringen. Haßmann, der aus der Gemeinde Lienen kommt, wird bei Lenklar auch einige junge Pferde präsentieren. „Jetzt, wo die Freiluftsaison beginnt, ist es wichtig, die jungen Pferde wieder in Gang zu bringen“, erklärt der 40-Jährige. Ziel sei das Bundes-Championat. Und darauf sollen die Pferde vorbereitet werden.

Auf den Großen Preis in Werne wird er sich bei einem Turnier in Bad Oeyenhausen vorbereiten. Dahin wird‘s aber nur einen kurzen Abstecher geben. Das Gros der kommenden elf Tage wird er in Werne verbringen. Auch am Amazonentag wird er vor Ort sein, sagt er selbst. Aber nicht im Sattel. Dieser ist an diesem Tag (Mittwoch, 13. April) exklusiv nur für Reiterinnen vorgesehen. Einen Tag später sitzen hingegen nur die Männer im Sattel. „Die Frauen im Nacken zu haben, ist immer schwierig“, sagt Haßmann mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Ausgeschieden

Der dreifache Sieger des Spring-Derbys in Hamburg-Klein Flottbeck (2004, 2005 und 2006) freut sich auf das Turnier in Werne. Auch wenn er im Vorjahr vorzeitig aus dem Wettbewerb ausgeschieden war. Am Wassergraben war für ihn Endstation. „Jedes Springen startet bei Null“, sagt der 40-Jährige. Das Starterfeld für den Großen Preis sei mit guten Reitern gespickt. Entsprechend schwer werde es, am Ende den Sieg davonzutragen. „Trotzdem möchte ich nach Möglichkeit einen Teil vom Kuchen abkriegen“, sagt Haßmann. Ob und wie viele Kuchenstücke er bei Lenklar abgreifen kann, zeigen die kommenden elf Tage...  

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