Trainer Dirk Bördeling verlässt BV Brambauer-Lünen

Fußball: Bezirksliga

Dirk Bördeling verlässt am Saisonende den Fußball-Bezirksligisten und WSC-Konkurrenten BV Brambauer-Lünen. Das hat der Trainer am Montag auf Anfrage der Ruhr Nachrichten bestätigt. „Ich habe Werner Smuda meine Entscheidung zum Trainingsauftakt mitgeteilt“, sagte Bördeling, der auch Gründe für seinen Abschied nannte.

BRAMBAUER

, 25.01.2016, 13:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Sommer ist Schluss: Dirk Bördeling verlässt den Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer-Lünen.

Im Sommer ist Schluss: Dirk Bördeling verlässt den Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer-Lünen.

Werner Smuda, Sportlicher Leiter des BVB, bestätigte Bördelings Entscheidung am Montag. „Das Gespräch hat vergangene Woche stattgefunden. Das ist Fakt“, so Smuda. Der Klub werde sich jetzt nach einem neuen Coach umschauen. „Das müssen wir aber nicht übers Knie brechen“, sagt Smuda. „Natürlich haben wir schon Ideen. Es werden aber auch sicher Trainer auf uns zukommen.“

Bördeling begründete seinen Abschied aus der Glückauf-Arena mit der fehlenden Perspektive: „Die sehe ich aktuell nicht in Brambauer.“ Nach einem holprigen Saisonstart kletterte sein Team zuletzt auf den sechsten Platz. „Wir wollten unter die ersten Fünf. Davon sind wir nicht so weit entfernt“, so der 47-Jährige. Die Hinrunde sei aus seiner Sicht „ganz okay“ verlaufen. „Vor allem für die Schwierigkeiten, die wir hatten“, sagt Bördeling.

Immer wieder bemängelte er schon in der Hinserie die Trainingsbeteiligung von Teilen seiner Spieler. Zahlreiche verletzte Akteure sorgten für einen extrem knappen Kader. „Wird die Trainingsbeteiligung nicht besser, wird es auch in der Rückrunde schwierig“, sagt der Trainer.

Das für Dienstag, 26. Januar, angesetzte Testspiel beim Bezirksligisten SuS Olfen hat der BVB abgesagt. Der erste Test ist jetzt am Sonntag, 31. Januar, gegen A-Ligist TuS Niederaden geplant (14.30 Uhr, Am Freibad, Lünen).

Die Entscheidung, den Klub im Sommer zu verlassen, sei in der Winterpause gefallen. „So macht es keinen Spaß“, sagt Bördeling. „Und macht etwas keinen Spaß, soll man es ordentlich zu Ende bringen.“ Auch Smuda wolle „einen vernünftigen Abschied“ von seinem Coach erreichen. „Ich habe Verständnis für Dirks Entscheidung.“

Bördelings erste Amtszeit beim BVB dauerte von 2005 bis November 2010. Der Trainer führte den Verein von der Landes- in die Westfalenliga, ehe er zurücktrat. Marcus Reis beerbte Bördeling, im November 2013 übernahm der gebürtige Selmer Bördeling wieder von Reis.

Den Abstieg aus der Westfalenliga konnte er nicht verhindern. In der vergangenen Saison folgte in der Landesliga am letzten Spieltag gar der zweite Abstieg in Serie. Bördeling blieb dennoch, sollte den Neuaufbau in der Bezirksliga einleiten.

Ob Bördeling im Sommer eine neue Mannschaft übernehmen wird, stehe noch nicht fest. „Ich würde sicher auch nicht alles machen“, sagt er. „Sollte etwas Interessantes passieren, wieso nicht? Über ungelegte Eier mache ich mir aber noch keine Gedanken.“

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